#7Spielerisch schlauer. Mit Liebe klüger. Trau Dich durch Gebüsche

Trau dich durch Gebüsche.  Warum? Weil das Wandern mit Kindern ein richtiges Erlebnis ist. Dazu muss man nicht unbedingt in den Wald oder lange Strecken zurücklegen. Es reicht schon im nahe gelegenen Park eine kleine Strecke durch Gebüsche und über kleine „Hürden“ zu gehen. Unser Glückskind geht öfter für fünfzehn Minuten mit dem Papa und eine kleine Gruppe von Gleichaltrigen wandern. Dabei wird ein bestimmtes Wanderlied gesungen. Mit Hilfe eines Stockes wird gewandert.

Das ist doch eigentlich die schönste Art von Ausflug. Unkompliziert aber trotzdem spektakulär. Denn aus Kinderaugen ist es schon toll durch unbekannte Wege zu gehen, zu singen, etwas zu finden, kleine Insekten zu beobachten. Wenn die Freunde auf dem Spielplatz den kleinen Ausflug begleiten, ist es umso schöner.

Das Gruppengefühl, die Bewegung, die frische Luft und das Singen, so viel „Förderung“ auf einmal, und das alles auf eine sehr natürliche und kindliche Art und Weise.

Am wichtigsten finde ich, dass dadurch die Naturverbundenheit sowie das Interesse an der Natur und die Vorstellungskraft gestärkt werden.

Eine gute Nebenwirkung ist zudem, dass das Einschlafen nach einem Wandertag besser klappt. Also liebe Eltern, traut euch. Und nutzt den milden Herbst. Traut euch öfter raus mit euren Kindern und traut auch selber mehr Kind und erlebnisfreudig zu sein!

Bildschirmfoto 2014-09-11 um 22.23.51

Im Geo Online Magazin gibt es einen sehr guten  Artikel darüber, dass der Kontakt zur Natur ein  menschliches Bedürfnis ist und wie sehr der  Natur- Entzug Leib und Seele schadet. Zudem wird problematisiert, welche Rolle die Eltern und die Schule dabei haben, dass immer mehr Kinder, viel zu wenig Kontakt zu Natur haben. Folgender Zitat aus dem Artikel sollte Eltern und Lehrpersonen zum Nachdenken bringen:

 

„Neue Situationen zu bewältigen, gewährt Autonomie – und somit die Reifung zur eigenständigen Persönlichkeit. Viele Eltern verplanen stattdessen mit besten Vorsätzen die Zeit ihrer Kinder, finanzieren Cellostunden, einen Judokurs, Fechten auf Englisch, Nachhilfe von Muttersprachlern. Diese Enhancer sollen dem Nachwuchs einen Platz im ersten Rang der Welt-Wettbewerbsgesellschaft garantieren. Zu viel Kontakt mit der Wirklichkeit, der auch Scheitern und Schmerz beinhalten kann, würde diese durchorganisierte Matrix zusammenbrechen lassen. Also geht man Erfahrungen mit Wildheit und Wildnis besser aus dem Weg, versperrt klassische kindliche Erfahrungsräume.“

 

Den Artikel in voller länge findet ihr hier.

Ein sehr spaßiges Wanderlied als Inspiration findet ihr hier.

 

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