35. SSW: Senkwehen, Geburtsanmeldung, Akupunktur und Kliniktasche

Die 35. Schwangerschaftswoche ist erreicht. Die Senkwehen bleiben natürlich nicht erspart. Auch andere Wehwehchen werden immer größer. Dementsprechend sind die Nächte kürzer. Was wiederum wächst ist die Vorfreude. Die Vorfreude begleitet von einer Prise Angst gekoppelt mit Sorgen. Damit die Zeit schneller vergeht wird eingekauft und vorbereitet. Jetzt wird es aber auch Zeit:-)

Kleiner Erfahrungsaustausch aus der 35. Schwangerschaftswoche.

Die letzten Wochen der Schwangerschaft empfinden sicherlich die meisten Frauen als besonders beschwerlich. Der große Bauch und das vergrößerte Blutvolumen bringen uns Hochschwangere sehr schnell aus der Puste. Einige Frauen klagen über Wassereinlagerungen, Krampfadern oder auch Rückenschmerzen. Die Palette an Beschwerden ist vielfältig. In meiner letzten Schwangerschaft litt ich zum Beispiel an einem Nierenstau. Sobald jedoch keine schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden für Mutter und Kind bestehen, gilt es geduldig und dankbar zu sein. Ich muss mir richtig ans Herz fassen und an die schönen zukünftigen Momente mit meinem Baby denken. Nur so tanke ich Kraft. So geht es mir dann besser.

Auch wenn kleine Beschwerden zu der Schwangerschaft dazu gehören kann man was dagegen machen. Bei herkömmlichen Beschwerden bewährt es nach Heilmittel zu Fragen.  Helfen kann meist die Hebamme. Öfter als der Arzt, wie ich finde. Auch bei der Apotheke kann man sich erkundigen.Meist erweisen sich die Tipps als hilfreich.

Die Tritte des kleinen Babys werden immer heftiger und zum Teil schmerzhaft. Ich spüre wie groß und kräftig mein Baby mittlerweile geworden ist. Rhythmisches, regelmäßiges klopfen im Bauch zeigt mit, dass der kleine Bauchbewohner schluck auf hat, und zwar sehr oft. Süß finde ich auch, dass der Kleine besonders aktiv ist, wenn ich was süßes oder scharfes esse. Jetzt wird es für mich wirklich real, dass der kleine Menschen in mir bald in meinen Armen ist.

Aber bis dahin sind es noch 5 Wochen  und paar Tage. Das heißt für mich Geduld üben. Ein Stillkissen kann ich mit nicht wegdenken, da ohne ich den weder sitzen noch liegen kann.

Einige organisatorische Sachen, wie Kreißsaal Besichtigungen und Geburtsanmeldung sollten spätestens jetzt erledigt sein. Nach dem ich zwei Kreißsäle gesehen besichtigt habe, habe ich mich für eine Klinik entschieden. Die Räumlichkeiten kennen zu lernen,gibt mir ein wenig mehr Sicherheit. Die Anmeldung erfolgt nächste Woche. Das ist relativ spät. Da ich aber im Hochsommer, Hochschwanger war ist vieles in die Urlaubszeit gefallen, so dass es sehr wenige Termine für Kurse und ähnliches gab.

Dementsprechend spät fange ich auch mit meinem Yoga Kurs an. Aber ich denke mir, lieber zu spät als gar nicht. Der Kurs wird mir, hoffe ich, körperlich gut tun und ein sinnvoller Zeitvertreib bis zum Termin sein. Ich bin gespannt und werde davon berichten.

In zwei Wochen kann man mit der Geburtsvorbereitenden Akupunktur beginnen. Es wäre sinnvoll sich spätestens jetzt zu informieren, wo und wann man dieses Angebot wahrnehmen kann. Ich kann diese Methode weiterempfehlen. Ich habe sie in meiner ersten Schwangerschaft genutzt. Sie hat mir geholfen eine frühzeitige Einleitung aufgrund meiner Nierenentzündung  erfolgreich zu überstehen.

Das bedeutet konkret, dass ich zwei Wochen früher zur Geburt eingeleitet wurde und dass mein Körper auf die künstlichen Wehen reagiert hat, was laut meines Arztes selten der Fall ist.

Der Akupunktur wird in einigen Studien sowie Erfahrungsberichten von Frauen nachgesagt, dass sie die Geburtsdauer verkürzt. Sie habe einen positiven Effekt auf die Verstreichung des Gebärmutterhalses und auf die Öffnung des Muttermundes. Ab der vollendeten 36.Ssw bis zur Geburt wird ein Mal wöchentlich die Akupunktur von einer ausgebildeten Hebamme durchgeführt.
Diesmal würde ich gerne auch während der Geburt schmerzlindernde Akupunktur in Anspruch nehmen, sobald eine Hebamme an diesem Tag zu Verfügung steht. Es wird sich im Geburtsverlauf zeigen, ob dies wirklich realisierbar ist.

Diese Woche habe ich zudem genutzt, um erste Einkäufe zu machen. Nicht viel. Paar Bodies, Ein Strampler und süßes Set, Jäckchen und Mütze haben gereicht meinte Lohne nach oben zu kurbeln.

Auch die Kliniktasche ist so gut wie gepackt. Langsam wird es spannend:-)

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