Baby-Update: Die ersten drei Monate

 

Der Geruch des Babys, das friedliche Schlafen, zusammen kuscheln und einschlafen.  Sich entdecken und kennenlernen.

Die ersten drei Monate nach der Geburt sind meiner Meinung nach, eine sehr intensive Zeit. Einerseits bestehen großartige Glücksgefühle, Erleichterung und Freude. Diese überragen dich. Andererseits fühlst du dich müde, platt, körperlich am Ende und irgendwie unsicher.Das typische Auf und Ab der Gefühle, die Höhen und Tiefen mit einem Neugeborenen. Das alles aus meiner Sicht erfährt ihr in diesem Beitrag.

Zur Mutterrollen und zum Stillen

Ich kann mich als glücklich schätzen, dass ich die „Mutterrolle“ und die Verantwortung eines Kindes bereits bei meinem ersten Kind schnell annehmen konnte. Ich höre von einigen Frauen,dass dies nicht selbstverständlich ist. Da kann ich nur raten geduldig zu sein und die ersten schwierigen Tage mit Unterstützung zu überstehen. Meist ergeben sich die positiven Gefühle zum Kind von alleine. Sonst würde ich empfehlen, das Baby oft und lange anzugucken, zu streicheln und zu versuchen eine innige emotionale Bindung zum Kind aufzubauen. Jeder (baldigen-) Mutter würde ich empfehlen sich über das essentielle Thema „Bonding“ bereits in der Schwangerschaft zu informieren.

Ideal wäre natürlich eine Liebesbeziehung zum Baby.

Stillen und Muttermilch ist in meinen Augen ein Wunder des Schöpfers. Auch hier kann ich jeden ans Herz legen, sich über das Thema zu informieren. Es kann in der ersten Zeit zu kleinen Schwierigkeiten kommen aber es lohnt sich wirklich nicht aufzugeben.

Diese beiden Punkte erwähne ich als Erstes, weil das die beiden wesentlichsten Themen in der ersten Zeit sind. Zu diesen Themen gibt es jedoch genug Literatur,was ich euch „Neumüttern“ ans Herz lege.

Neue Herausforderungen meistern

Aufregung und Schwierigkeiten spürte ich auch noch der Geburt meines zweiten Kindes. Das zweite Baby bringt seine eigene Persönlichkeit mit. Mit dem zweiten Kind kommen andere Herausforderungen auf einen zu. Und irgendwie gehen die anderen Verantwortungen im Leben nun mal weiter. Vor allem dem ersten Kind gegenüber. So, dass man als Mami zum Teil zur einer Überlegungskünstlerin wird.

Unser kleiner Glücksbursche war in den ersten Wochen und Monaten sehr, sehr pflegeleicht. Die einzige große Hürde war, dass er am ersten Tag zu schlapp zum Trinken war. Sein Blutzuckerwert war  dadurch sehr niedrig. Die Krankenschwestern rieten mir sofort die Flasche anzubieten. Das wollte ich jedoch nicht. Als der Wert aber immer niedriger wurde, war ich gezwungen ihn die Flasche anzubieten, welches er nicht annahm. So kam auf meinen Wunsch die Stillberaterin und wir haben es geschafft kleine Mengen an Muttermilch mit Hilfe einer Spritze in den Mund des Baby zu tropfen. Folgerichtig stiegen die Werte meines Babys, so, dass es genug Kraft hatte zum Saugen.

Zwei weitere große Herausforderungen waren die Geschwisterrivalität und die Organisation unseres neuen Tagesablaufs. Denn egal wie „pflegefreundliche“ ein Baby sein mag, ist das Stillen nun mal sehr zeitaufwändig. Die Nächte fallen nun mal kurz aus. Und das Ältere Kind erwartet und verdient weiterhin die gewohnte Aufmerksamkeit.

Kommen dann weitere alltägliche  Aufgaben dazu, muss man als Mutter einen kühlen Kopf bewahren und die Kinder sowie die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen verlieren. Das ist aber leichter gesagt, als getan.

Ideal wäre es eine Hebamme, der man vertraut sowie andere Vertrauenspersonen als Unterstützung, um sich zu haben.

Deswegen habe ich mich auch beim zweiten Mal (früh genung!), um  eine Wochenbetthebamme gekümmert. Sie konnte mir Tipps und Unterstützung beim Stillen geben. Zudem hatte sie bei Bedarf homöopathische Mittel zu Hand.

Körper und Psyche wieder im Wandel

In den ersten drei Monaten nach der Geburt fühlte sich weder mein Körper noch meine Psyche sich „normal“ an. Beides musste sich regenerieren. Der Hormonhaushalt änderte sich erneut. Auch wenn ich das während dieser Zeit nicht realisierte, merkte ich nach dieser Zeit einen bedeutsamen Unterschied zum Beispiel an meinem Essverhalten. Und wenn ich dann , die erste Zeit nach der Geburt „Revue passierte“ merkte ich, wie zerbrechlich und sensibel ich war. Obwohl ich nach Außen strak aussah und schnell wieder auf die Beine kam, merkte ich irgendwann, dass ich innerlich mit Vieles zu kämpfen hatte und körperlich überfordert war.

Es empfiehlt sich alles langsam und ruhig anzugehen. Und nicht so ungeduldig, wie ich zu sein. Umso mehr kann man die nächsten Monate genießen, in denen die Babys immer aktiver und dir Mamis viel fiter werden. So schön, kuschlig und aufregend die erste Zeit auch ist. Ab dem vierten Monat macht es  für mich dann richtig Spaß mit Baby zu spielen. Einen routinierten Ablauf zu haben und aktiver zu werden

Wie habt ihr die erste Zeit mit Baby empfunden?

Wie stellt ihr euch als Schwangere die erste Zeit vor?

Eure Glückskindsblog

 

 

Ein Kommentar zu „Baby-Update: Die ersten drei Monate

  1. Die ersten drei Monate meiner Tochter waren am intensivsten und aufregendsten zugleich. Bei meinem ersten Kind habe ich versucht Fehler im Vorfeld zu erkennen und vermeiden, denn ich finde es Schade wenn Eltern ihr erstes Kind als Experiment sehen und Fehler als selbstverständlich sehen, natürlich ist das „Experiment“ auf Kosten des Kindes.

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