Baby Update 3-6 Monate: Vom Zahnen bis zur Beschneidung

Motorik und Zahnen

Auffällig bei unserem runden Glückskind ist es, dass es schnell ein soziales, bewusstes Lachen entwickelt hat. Auch motorisch scheint es zunächst schnell und kräftig zu sein.

Wäre da nicht diese große Last für den kleinen Wonneproppen: Das Zahnen. Es hat, nach meinen Beobachtungen, bereits in seinem vierten Lebensmonaten begonnen und ihn ganz schön mitgenommen. In unserem Fall ist es zwar nicht begleitet von Fieber, dafür aber von anderen, unangenehmen Begleiterscheinungen.

Zunächst ist mein Sohn anhänglicher, will alles beißen. Und mit Beißen mein ich nicht das Phänomen, dass Babys alles in den Mund nehmen. Ich meine damit, mit voller Kraft „zu Beißen“.  Die Anhänglichkeit und Unruhe nimmt zu. Auch in den Nächten steht er häufiger auf. Die Tage und Nächte sind manchmal anstrengend. In den Nächten will das Glückskind oft trinken. Tagsüber will es getragen werden. Folglich denke ich, dass das Zahnen  seine Krabbelversuche verhindert.

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Mittel zu Verminderung von Zahnungsschmerzen

  •  Veilchenwurzel
  •  Fenchelknolle
  •  Bernstein
  •  Osanit Kügelchen
  •   Gummizahnbürste
  •   Vibrucol Zäpfchen

Zusätzlich zur Beruhigung

  •   Schnuller
  •   Wippe
  •    Tragetasche/ Tragetuch

 

Schlafen

Das Glückskind schläft im Beistellbett. Es schläft mit der Kombination Schnuller und Decke. Langsam aber sicher stellt sich ein  Schlafrhythmus ein. Es har einen Vormittagsschlaf, ein Mittagsschlaf und einen Nachmittagsschlaf. Abends schläft er später ein als in den vorherigen Monaten. Nach wie vor schläft er nicht durch.

Ernährung

Das Thema Brei wird im 5. Monat allmählich aktuell. Dazu kontaktiere ich meine Wochenbetthebamme.  Trotz der vielen Informationsmöglichkeiten bevorzuge ich das persönliche Gespräch mit meiner Hebamme. Zum einen ist es schön die Hebamme wieder zu treffen. Zum anderen hilft mir das Gespräch. Zum Bespiel erfahre ich von der „Baby-Lad weaning“ Methode (hier mehr Infos) ,von der ich vorher nichts gehört hatte.

 Das Thema Brei/Beikost ist sehr vielseitig.  Was für mich wichtig war  im Überblick:

  •  Wichtiger als das Alter des Babys sind Zeichen dafür, ob das Baby Interesse am Essen zeigt. (Zum Beispiel mit Mundbewegung)
  •   Langsame und schrittweise Einführung
  •   Feste Essenszeiten
  •         Einen Ernährungsplan als Orientierung
  •         Baby beobachten und nach den Bedürfnissen des Kindes richten
  •     Von Anfang an selbstbestimmtes und eigenständiges Essen ermöglichen  (z.B.: Fingerfood)
  •         möglichst gemeinsam mit dem Baby essen

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Beschneidung

Mit vier Monaten wurde unser Glückskinds beim Kinderarzt beschnitten. Der syrisch-stämmige, ältere Kinderarzt in Hamburg gehört zu den erfahrenen in diesem Gebiet. Zunächst führen wir ein Vorgespräch mit ihm, um dann nach zwei Wochen zum Beschneidungstermin zu gehen. Der Arzt führt eine örtliche Betäubung durch. Alles verläuft problemlos und unkompliziert (alhamdulilah).Wir kriegen Schmerzmittel und Medikamente mit. Am zweiten Tag brauchen wir die Schmerzmittel nicht mehr. Und innerhalb von 3-5 Tagen ist die Wunde geheilt.

Noch am gleichen Tag haben wir eine schöne Familienfeier.

Ich bin froh und glücklich über den Verlauf der Dinge. Es war mein Wunsch gemäß der religiösen  (wie auch medizinischen) Empfehlung relativ früh die Beschneidung gemacht zu haben. Der kleine Glücksbursche hat sehr wenig bis keine Schmerzen erlitten. Angst und Bangen musste er auch nicht. Und die anschließende Feier war ein schönes Familientreffen und eine sehr schöne Erinnerung, von der wir den Kleinen in Zukunft erzählen werden.

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