Babyupdate 6- 12 Monate: Das erste Jahr zu viert

 

 

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Hurra, unser kleiner Rabauke wurde vor ein paar Wochen ein Jahr alt. Kein Jahr vergeht so aufregend, energisch und schnell, wie das erste Jahr des Babys.

Die Eingewöhnungszeit, die Meilensteine, das Zahnen, der Schlaf und die allgemeine Entwicklung, das alles, stellt für Baby sowie Eltern eine aufregende Zeit dar. Egal, ob es sich um das erste Kind oder um „Folgekinder“ handelt, das Wachsen von einem Baby zum Kleinkind ist jedes Mal ein kleines Wunder.

Im ersten Jahr werden einige grundlegende Bausteine für die kommenden nächsten Jahre gelegt. Die Mutter-Kind Bindung findet im Wesentlichen im ersten Jahr statt. Eine intensive, kuschelige sowie sehr wichtige Zeit, demzufolge. Dein kleines, süßes hilfloses Baby wächst zum Kleinkind und macht erste Schritte in Richtung Selbstständigkeit.

Unsere Entwicklungsschritte

Unser Sohn hat es besonders eilig mit dem groß und stark werden. Ab dem sechsten Monat gewöhnt er sich relativ schnell an Brei, Obst und andere Lebensmittel. Er wächst zu einem kräftigen, neugierigen und sehr aktiven Burschen.

Krabbeln lernt er ganz durchschnittlich (laut Lehrbuch) mit sieben Monaten. Ab dem vollendeten siebten Monat, jedoch, macht er einen großen Sprung. Erste Krabbelversuche entwickeln sich rasch zu einem schnellen, sicheren Krabbeln. Paar Wochen später kann er sich hochziehen. Und mit zehn Monaten kann er gehen. Die süßen kleinen Zähne kommen ebenfalls schnell.
Diese gesunde, schnelle und kräftige (motorische wie körperliche) Entwicklung freut mich als Mutter, selbstverständlich.

In unsere Babygruppen werde ich regelmäßig darauf angesprochen und lächele beschämt. („Hmm, ja er kann das schon“, „Er isst schon Brei/Obst/Brot“, „ Ja, er hat schon paar Zähne“.) Und ich komme mit den festhalten der Daten für ein Erinnerungsalbum nicht hinterher. Schade, finde ich es irgendwie. Denn unsere Baby-Zeit vergeht zu schnell.

Wer ist Schuld an diese Misere? Ich die „Super Mami“, die ihr Baby gehegt und gepflegt hat? Nein, eher nicht. Natürlich gebe ich mein Bestes, zu mindestens versuche ich es, die meiste Zeit.

Die Entwicklung von Babys jedoch, ist bedingt durch die Wechselwirkung ihrer genetischen Anlagen und ihrer Umwelt. Wir, als Eltern können den Babys die bestmöglichen Angebote bieten, die ihr innerliches Potenzial herausfordern. Eine sichere, geborgene und liebevolle familiäre Sphäre, in der sich die Kinder frei entfalten können, ist die beste Entwicklungsgrundlage. Die Gene sind also Schuld an unserer kurzen Babyzeit, zu mindestens zu fünfzig Prozent.

Individualität und Geschwisterliebe

Jede pädagogische Kraft kennt den Ausdruck „vom Kinde ausgehen“. Als Mutter erkenne ich den wirklichen Sinn hinter diese Aussage besser. Obwohl unser zweites Kind, unser Sprössling, gerade ein Mal ein Jahr alt geworden ist, erkenne ich, dass ich bei ihm ganz andere erzieherische Herangehensweisen finden muss, als wie bei meiner Tochter. Ich verinnerliche durch den intensiven Kontakt mit meinen  Kindern, dass alle Kinder unterschiedliche Fähigkeiten sowie Eigenschaften besitzen und sich selbstverständlich nicht alle gleich entwickeln. Sogar Geschwisterkinder, die unter sehr ähnlichen Voraussetzungen groß werden, entwickeln sich individuell. Sie sind kleine, spezielle Persönlichkeiten.

Das zweite Kind ist trotz jeglicher pädagogischer Sensibilität einem Vergleich zum ersten Kind ausgesetzt. Ich erwische mich regelmäßig dabei, wie ich Vergleiche ziehe. Meist sind diese Vergleiche wertefrei. Aber genauso wertfrei sie sind, so sind sie doch eigentlich auch überflüssig. OK-! Verliebt betrachte ich die Züge meines Sohnes, die mich an die Babyzeit der Schwester erinnern. Aber eigentlich hat er, es genauso wie die Schwester, verdient offen angenommen zu werden.

„Alle Kinder sind gleich, jedes Kind ist besonders!“

Geschwister und Kinder im Allgemeinen sollten, ob direkt oder in direkt, nicht in Konkurrenz gebracht werden. Der Entwicklungsprozess jedes Kindes ist individuell. Mag sein, dass sich ein Kind in einem Bereich besonders schnell entwickelt. Das bedeutet aber nicht, dass es sich auch in anderen Entwicklungsbereichen genau so schnell entwickelt.

Besonders im ersten Jahr kommt es häufig vor, dass Babys einen plötzlichen Entwicklungssprung machen, dann aber verunsichert sind und in „Babyhaftes“ verhalten zurückfallen. Dies erscheint vielen Eltern als Rückschritt. Es ist viel mehr ein Schutzmechanismus des Kindes, der zum Einsatz kommt, bevor zu viel Neues die innere Stabilität gefährdet. Ein wirkliche Entwicklungsverzögerung würde der Kinderarzt/ die Kinderärztin  bei den Routineuntersuchungen entdecken. Alles andere in sollte mit Leichtigkeit und Akzeptanz beobachtet/hingenommen werden.

Die Stärken des Kindes wahrnehmen – Ohne Konkurrenzdenken zu anderen Kindern.

Das erste Jahr mit zwei Kindern beinhaltete mehr schöne Tage, als anstrengende Tage. Der Altersabstand von dreieinhalb Jahren , die Unterstützung der Familie und mein Engagement kein Kind zu vernachlässigen, haben dazu beigetragen, dass eine schöne Familienzeit und Geschwisterliebe

Die Tatsache, dass meine Tochter relativ selbstständig ist, war natürlich von Vorteil. Beide Kinder wurden zeitweise von der Familie aufgenommen. Meine Tochter hatte, so die Gelegenheit mit, etwa gleichaltrigen, Cousinen/ Cousins zu spielen. Mein Sohn konnte mehrere Bezugspersonen für sich gewinnen. Das schätze ich sehr als Bereicherung.

Mütter macht euch Gedanken über eure Ressourcen und nutzt diese. Sei es eine Krabbelgruppe. Die Nachbarin oder alte Schulkamaradin mit Baby. Trifft auch damit die Kinder spielen und ihr abschaltet. Fordert Hilfe und nimmt Hilfe an. Strecke die Antennen aus und reagiert bevor „Probleme“ auftauchen.

 

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Ein Jahr zu viert und das Beste kann noch kommen

Ein Jahr zu viert, am Anfang war es nicht leicht und zeitweise ist es immer noch anstrengend. Ich weiss, dass es vor allem für die große Schwester nicht leicht war. Aber ich habe versucht sie emotional zu stärken. Das mache ich, indem ich sie Lobe. Ihr Verantwortung /Aufgaben im Hauhalt gebe, die ihr Spaß machen und das Gefühl geben „groß/wichtig“ zu sein. Ich nehme mir bewusst Zeit -nur- für sie; wir basteln, lesen oder kuscheln.

Streit und Eifersucht kommt selbstverständlich, trotzdem vor. Wichtig für mich ist nur, dass wir, als Eltern, unsere Kinder gerecht und gleich behandeln. Hier zu werden wir von unserem Propheten in Hadithen (überlieferte Aussagen) aufgefordert. Und auch aus pädagogischer Perspektive wird die Gleichbehandlung aller Kinder als Ziel gesetzt. Jetzt schon, obwohl beide noch sehr jung sind, fordere ich einen respektvollen Umgang -hört sich komisch an- von den kleinen Minimenschen.

Zwei Glückskinder- Alhamdulilah

Um zum Schluss zu kommen….: Eines Tages überrumpelte uns das kleine Glückskinds mit seiner Mobilität, Neugier und seinem sympathischen, liebenswerten Wesen. Zum Glück! Wir wuchsen zu einer richtigen Familie, in der man die  Interessen und Bedürfnisse des Einzelnen im Auge behalten muss. Eine Familie in der, die schönen Minuten Kraft für anstrengendere Phasen geben. Wir lernen uns jeden Tag kennen und lieben. Wir streiten uns und versöhnen uns. Wir nerven und vermissen uns. Das ist Familie!

Ein Gruß an alle Ein-Jährigen Glückskinder.

 


Interessante Links rund um das Thema:

http://www.netmoms.de/video/12-monat-des-babys/

Reisen mit Kleinkind und Baby

In Dezember reisten mein Mann und ich für 14 Tage nach Hurghada. Die Stadt Hurghada liegt am Roten Meer und ist berühmt für ihr schönes, warmes Klima mit wenig Niederschlägen. Das Besondere an unserer Reise war, dass wir mit zwei Kindern gereist sind. Vor allem verrückt war, dass wir mit einem drei Monate altem Baby gereist sind. Viele Freunde und Bekannte wunderten sich, dass wir uns eine solche Reise mit einem frischgeborenen Baby zugemutet haben und waren sehr neugierig, wie es verlaufen ist.

Aufgrund dessen möchte ich ein wenig von der Reise berichten und habe entschieden: In diesem Bericht wird nichts verschönert. Ein All-Inklusiv-Urlaub, passend ins Budget einer relativ jungen Familie, sollte es sein. Faulenzen, plantschen, essen und Sonne tanken. Endlich mal Zeit haben füreinander. Weit weg vom alltäglichen Stress, von den Verpflichtungen und dem kalten Wetter.

Der Entspannungsurlaub mit Tücken

So ähnlich hatten wir uns unseren Urlaub vorgestellt. Genauso war er auch – oder nur fast!

Der Gedanke mitten im Winter in einen warmen Urlaubsort zu reisen weckt in vielen von uns die Sehnsucht nach Ferne. Vor allem nach einer Geburt und einer stressige Zeit braucht eine Familie eine Auszeit und Entspannung. Deswegen entschieden wir uns nach langem Überlegen und trotz aller Bedenken für eine Pauschalreise nach Ägypten. Wir suchten uns laut Internetbeschreibung ein kinderfreundliches Hotel aus.

In dem gesamten Urlaubspaket war nicht nur essen und trinken rund um die Uhr beinhaltet. Auch tägliche Weinanfälle und „mir ist langweilig“-Ausrufe einer Dreijährigen, die sich teilweise wie eine Pubertierende anhört, gehörten dazu. Die Kleine hatte in vielerlei Hinsichten auch recht. Denn obwohl das Wetter warm war, war es an vielen Tagen zu windig, um zum Beispiel am Strand mit Sandspielzeug zu spielen. Der Kinderpool war (obwohl es in der Hotelbeschreibung stand) nicht beheizt. Leider konnte unsere Tochter daher nicht täglich plantschen. Der kleine Mini-Sohnemann konnte gar nicht ins Wasser, obwohl er das Plantschen in der Badewanne liebt.

Überall und zu jeder Zeit musste man zudem einsatzbereit sein fürs Stillen. Denn wenn der kleine „Sonnyboy“ Hunger bekommt, dann ist es vorbei mit seiner guten Laune.

Im Resteraunt, am Pool oder im Bus, egal wo wir waren, ich musste immer damit rechnen, dass unser Sohn Hunger oder Durst bekam und ich stillen musste. Deswegen hatte ich immer eine dünne, große Decke dabei, die ich mir überwerfen konnte, um so unauffällig wie möglich zu stillen.

Während des Stillens läuft man natürlich Gefahr, dass sich die kleine Prinzessin wieder langweilt. Auf Grund dessen hatte ich immer Stifte, ein Malbuch und kleines Spielzeug dabei. Zudem kamen noch Wechselsachen, Pampers, Feuchttücher und Ähnliches dazu. Also liefen wir in unserem Entspannungsurlaub stets mit einem kleinen Koffer herum.

Ständige Organisationsnot

Das Essen. Das Essen war ein Thema für sich. Fast jedes Mal fragten wir uns, ob wir alle zusammen zum Büffet gehen und unser Essen aussuchen sollen oder doch lieber nacheinander.

Und auch beim Essen mussten wir für unsere Tochter Beschäftigung mitnehmen, damit wir noch einen Kaffee trinken konnten.

Auch war im Urlaub schon um 20 Uhr Feierabend. Nächtliche Spaziergänge als Paar waren also nicht drin. So sieht „REAL LIFE“ als frisch gebackene Familie aus. Vergeblich versuchten wir täglich eine Routine zwischen Pool, Essen, Strand und Zimmer zu finden, was aber leider nicht klappte und so gaben wir es nach einer Woche auf. Also wurden wir Helden des Alltags und gestalteten jeden Tag eher spontan. Wir passten uns den Bedürfnissen der Kinder an.

Teamarbeit ist das Wichtigste 

Trotzdem ergriffen wir die Möglichkeit die Altstadt zu erkunden, shoppen zu gehen, einen Wüstentrip und eine kleine Schiffsreise zu machen. Dies gelang nur, weil wir als Paar mehr oder wenig wie ein Team agieren und aufeinander zählen können. Zudem waren wir beide erlebnisfreudig und verrückt genug, um Strapazen in Kauf zu nehmen.

Unser größtes Glück war, dass die Kinder nicht krank wurden. Wir nahmen eine gut gerüstete Reiseapotheke mit, die wir al-hamdulillah nicht nutzen mussten.

Fazit

Wir konnten Sonne tanken, erkundeten eine neue Kultur, erforschten die Meerestiefe, entdeckten die Wüste und das Beduinenleben.

Wir haben schöne Erinnerungen für die Zukunft. Und unsere Kinder können später erzählen, wie mutig und flexibel ihre Eltern doch sind/waren. Jede Reise schweißt mit ihren schönen wie tragikomischen Erlebnissen zusammen.

Und das Schönste nach einer schönen, erlebnisreichen, aber auch anstrengenden Reise ist wieder nach Hause im vertrauten Heim anzukommen, denn dann scheinen einem die eigenen vier Wände und der Alltag sehr entspannend.

Fünf Tipps abschließende Tipps

  1. Eine Ägypten/Hurghada-Reise wird aufgrund einiger Vorfälle immer weniger empfohlen. Vor der Reise immer beim Auswärtigen Amt nach der Sicherheitslage erkundigen.
  2. Ich würde nie in der Hochsaison ein Touristengebiet aufsuchen, da es dann zu heiß und zu voll ist.
  3. Beim Aussuchen des Hotels auf Kinderfreundlichkeit, Sauberkeit und Hotelarzt achten.
  4. Im Voraus keine großen Erwartungen haben.J
  5. Wir bevorzugen es aufgrund von HELAL-Speisen und Kulturgemeinsamkeiten in muslimische Länder zu reisen. (Das muss natürlich nicht immer sein!)

Bugaboo Cameleon Erfahrungsbericht

Für die einen ist er ein überteuertes Statussymbol auf den Gehwegen. Für die Anderen ein absolutes Must-Have aufgrund seiner Multifunktionalität: der Bugaboo Cameleon.

Ich benutze den Kinderwagen seit zweieinhalb Jahren. Auch wenn ich ihn immer weniger nutze, greife ich auf den Kinderwagen zurück falls vorhersehbar ist, dass meine Tochter unterwegs müde wird. Und sie passt immer noch rein. Bei größeren Kindern könnte es, bei diesem etwas kleinerem Kinderwagen, etwas schwieriger werden ihn so lange zu nutzen.

Meines Wissens ist der Bugaboo  Camaleon der leichteste Kinderwagen auf dem Markt. Sein Gestell erweist trotz dieser Leichtigkeit eine gute Stabilität. Es fährt sich wirklich einfach und passt aufgrund seiner geringen Breite durch alle engen Einkaufsstraßen und Cafés. Das heisst: Absolut stadttauglich! Der Kinderwagen lässt sich relativ leicht zuklappen und passt in den Kofferraum eines Beattles. Das heisst: Absolut kompakt! Er gehört zu den Kombi Kinderwagen. Das Gestell kann mit Babyschale, Liegewanne und Sitz (Buggy) benutzt werden! Das heisst also ferner: Er ist multifunktionell

Wir haben den Kinderwagen ausgiebig genutzt. Als Studentin Mama hab ich ihn viermal die Woche mindestens ein Mal in den kleinen Kofferraum unseres Beatles reingestellt und wieder rausgeholt. Viele Einkäufe und lange Spaziergänge musste das gute Ding mit uns durchmachen. Nichts zu Letzt wurde es auch als Nutztier genutzt. Also Kind aufn Arm, Einkäufe auf den Bugaboo und dann ma los, Einkäufe von dem Auto in die Wohnung transportieren.

Die drei wichtigsten Plus Punkte dieses Kinderwagens wären also:

>Kompakt

>Multifunktionell

>Leicht

Der Kult Kinderwagen hat aber auch kleine Mängel. Zunächst ist die Tasche sehr klein und sitzt nicht stabil. Bei uns ist die Tasche schon gerissen und hält nicht mehr richtig. Zudem kann man zwar durch den Wald mit Kinderwagen. Aber nicht problemlos.Der Tragebügel vorne stört, beim hinlegen und rausnehmen des Kindes. Es ist schwer abzunehmen und man fragt sich, wo man das schöne Ding hin packen soll.

Somit wären die Nachteile des Kinderwagens:

>Kleine Tragetasche

>Der Tragebügel

>Schwieriger zu fahren in Wäldern

Im Großen und Ganzen aber bin ich sehr zufrieden mit den Bugaboo. Ich war sehr viel mit dem Kinderwagen unterwegs. Ob in der Uni, beim Einkäufen oder beim Bummeln, er war ein treuer, gut aussehender, moderner Gefährte. Aber je  älter und selbstständiger meiner Tochter wird, desto mehr kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden, den Bugaboo wegzulegen.

Ein kleiner Tipp am Rande, ich würde auch empfehlen den Bugaboo Bufallo anzugucken, der die minus Punkte des Camaleons ausgebessert hat.

Ich empfehle den Bugaboo Cameleon allen Eltern;

> die ein eher zierliches bzw. kein großes Kind haben/ erwarten ( falls Geschwister oder Eltern groß gebauten sind, kann man das eventuell abschätzen)

>die Wert auf Kompaktibilität und Multifunktionalität legen

>die Platzmangel (im Keller oder Auto) haben

>die einen modernen Design einem klassischen Design bevorzugen

> die bei Großeinkäufen nicht auf einen Kinderwagen angewiesen sind.

Welchen Kinderwagen benutzt Ihr? Habt Ihr Erfahrungen mit den Bugaboo Cameleon?

Tagesausflug : Kopenhagen, romantisch und modern

Kopenhagen ist aus dem Norden Deutschland relativ schnell erreichbar. Aus Puttgarden in Schleswig Holstein fährt eine Fähre über die Ostsee nach Dänemark, welches die Fahrt verkürzt und verschönert.

Eine andere Alternative wäre mit dem Zug (ICE) ab Hamburg nach Kopenhagen zu reisen.  Die Zugfahrt wird ab Fehmarn in die Fähre verfrachtet und somit  ,wie ich finde, zum Erlebnis.

Romantik und moderne treffen sich auf Kopenhagens Strassen.

Das Zentrum der Altstadt bezaubert durch romantischen Gassen, historischen Gebäuden und modernen Großstadtmenschen

Die Stadt  wirkt offen, selbstbewusst, jung und modisch. Die Menschen sind außergewöhnlich freundlich. Neben den  schönen historischen Gebäuden und schönen Kanälen fällt die  ausgeprägte Fahrradkultur auf.

Wir haben zwar (leider!) keine Fahrradtour gemacht. Sie ist aber generell sehr empfehlenswert und auch machbar.

Ein Fahrradausleihe ist möglich, jedoch hab ich keine weiterenInformationen dazu:-) Bei  Interesse einfach vor der  Anreise im Internet  recherchieren.

 Das nächste Mal würde  ich  gerne eine Radtour machen , da  die  schönen Gassen und die Wege  entlang des Kanals  sehr einladend sind.

 Eigenmarken, im Bereich Mode, haben meine Aufmerksamkeit angeregt. Eine selbstbewusste Mode mit geraden, schlichten Linien,die gleichzeitig ausgefallen und super chic sind.

Ich konnte beobachten, dass die Menschen wirklich einen sehr schönen Stil zu Tage brachten. Das kann und will ich unbedingt sagen:     Den Stil auf den Strassen fand ich ausgefallner als bei uns .

Die dänische Mode, vor alle in Bereich der Einrichtung, hat mich fasziniert. Ausgefallene und ideenreiche Wohnaccessoires sind zu entdecken.

Für einen Kopenhagen Stadtbummel sollte man das nötige Kleingeld mitnehmen, da  die Stadt sehr teuer ist. Ähnlich wie London.

Der schöne Disney Laden und der große Lego Laden sind beide auf der Haupteinkaufsstrasse. Beide Läden sind sehr interaktiv gestaltet, so dass der Bummel in diesen Läden ein schönes Erlebnis für Kinder wird

Gegessen haben wir im Sharwma House  in der Haupteinkaufsstrasse. Es war sehr lecker.

Generell hat sich unser Tagesausflug sehr gelohnt. Ein Kurztrip mit Urlaubsfeeling. Unser  Vorteil  ist natürlich, dass wir in Hamburg leben, aus dem  die Reise Die   Stadt erinnert durch   seine alten Gebäude und seinem Kanal ein wenig an Venedig. Aufgrund  seines eigenen Charakters  lohnt es sich ein Städtetrip nach Kopenhagen zu machen!

Wir konnten ehrlich gesagt nicht viel Unternehmen oder „Sightseeing“ machen aber konnten uns von den Klischee überzeugen, dass die Dänen  aufgeschlossen, fröhlich  und respektvoll sind.

Ein  Anblick in eine schöne Altstadt und andere Kultur . Ganz  in unsere Nähe, eine nicht  so sehr  unterschiedliche aber trotzdem andere   Welt…

Nächstes Mal würde ich gerne  mit dem Zug statt mit dem Auto fahren. Eine  Bootsfahrt durch den Christianshavns-Kanal machen und   auf den Rundenturm im Stadtzentrum  steigen.

Sonne, Sand, Wasser&Spass mitten in Hamburg

Bei sonnigem Wetter muss man nicht weit weg, um in Urlaubsstimmung zu kommen.
Ein schöner Ausflugsort, das richtige „Gepäck“, gute Stimmung und viel Zeit reichen aus, um wirkliche Erholung zu kosten.

Hamburger Mamis können die vielen Angebote, die unsere schöne Weltstadt bietet nutzen. Die Elbe, die Alster und zahlreiche weitere…
Zu den Angeboten gehören die schönen, großen Spielplätze.Um zwei konkrete soll es in diesem Beitrag gehen?
Besuchenswert ist der relativ neue Schatzinsel-Spielplatz in der Hafencity. Und natürlich, der Klassiker, der die Kindheit vieler Hamburger Jungs und Mädels prägte: Der planten un blomen Wasserspielplatz in Dammtor.

Der Hafencity Spielplatz

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Der Spielplatz in der Hafencity ist wirklich eine schöne, kleine „Schatzinsel“. In der Mitte befindet sich ein riesen Piratenschiff mit einem kleinen Schwenkelboot. Drum herum kann man mit Wasser spielen und plantschen.

Sehr schön ist auch das grüne Labyrinth, welches an einen kleinen Dschungel erinnert. Auch eine kleine Hüpfmöglichkeit begeistert die Kinder.

Weiter hinten stehen riesen Deko-Palmen. Die Rutsche ist in einem „Baumhaus“.Und überall können die Kleinen über lange und kurze Brücken laufen. Auch Kletterfans sind gut bedient. Denn hinter der miitelgrossen Rutsche befinden sich viele Möglichkeiten zum Klettern.

Wir sind zunächst durch den ganzen Spielplatz gegangen, der groß ist. Erst mal war ich skeptisch, dass meine zweijährige Tochter viele Spielmöglichkeiten finden wird. Für mich ist es eher ein Spielplatz für Kinder ab vier Jahren. Aber glücklicherweise hat sie sich dann mit dem Wasserspender und mit Sand stundenlang beschäftigen können.

Der Wasserspielplatz in Dammtor

Planten un Blomen

Erstmal vorweg: das ist mein Lieblingsspielplatz. Warum? Weil ich es liebe, dass sich meine kleine Tochter alleine Beschäftigen kann. In dem rießen Wasserspielplatz ist ein kleiner Baby/ Kleinkind Spielplatz integriert, in dem alle Spielzeuge sicher und zugänglich für die Kleinen sind.

Es gibt mehrere Schaukeln, die sonst immer heiß begehrt, aber von denen viel zu wenige vorhanden sind. Der gesamte Spielplatz ist einfach ein Erlebnis. Für Kinder aus allen Altersklassen und mit verschiedenen Interessen ist der Spielplatz geeignet.

Beide Spielplätze sind auf jeden Fall besuchenswert. Und wir hatten sehr viel Spaß..In beiden Orten kann man im Anschluss einen schönen Spaziergang machen. In der Hafencity entlang des Wassers.Zudem befinden sich dort schöne Cafés, Essensmöglichkeiten und es gibt leckeren Softeis.

Bei nächster Gelegenheit einfach mal hingehen und selbst ein Bild machen.
Glueckskindsblog wünscht Euch viel Spaß dabei

In Zukunft könnt ihr euch auf immer mehr Berichte zu Kategorie Hamburg freuen!

730 Tage als Mutter.Was verändert sich nach einem Kind?

Meine Tochter ist zwei Jahre alt geworden. Ein Grund für mich für ein Resümee der letzten
730 Tage als Mutter zu machen.

Was verändert sich nach einem Kind? Die Frage kann nur subjektiv beantwortet werden. Ich würde rückblickend sagen, dass sich sehr viel aber gleichzeitig auch sehr wenig verändert.
Die Antwort steckt in dir selbst. Sie kann vom Kind zu Kind sowie von Mutter zu Mutter ganz anders aussehen.Trotzdem gibt es sicherlich einige Punkte, bei denen sich die Antworten wohlmöglich treffen.

Das Zeitgefühl

Was sich ganz sicher verändert hat:  Das Gefühl, dass die Zeit viel schneller vergeht. Sie vergeht wirklich wie im Fluge. Gucke ich mir Bilder vom ersten Geburtstag meiner Tochter an, wunder ich mich, wie fix ein Jahr vergangen ist. Damals noch wackelig auf den Beinen,versuchte sie zu gehen. Entwickelt sie sich in einem Jahr zu einem kleinen Mädchen, welches reden, laufen, hüpfen und springen kann. Die übliche Entwicklung, die aus Mutteraugen aber trotzdem etwas ganz Besonderes darstellt.IMG_4598-2 Noch im Mutterleib, dann ein hilfloses Neugeborenes, schnell ein aufgewecktes Kleinkind.

An Kindern sieht man wie die Zeit vergeht. Das hab natürlich nicht ich erfunden oder als Erstes erkannt. Aber nun erlebe ich es! “ Kinder wie die Zeit vergeht!“ Es gibt sogar ein schönes Gedicht dazu, was ich euch an  dieser Stelle gerne verlinke. http://heinzschenk.com/14,0,kinder-wie-die-zeit-vergeht,index,0.html

 

Die Verantwortung

Die wichtigste Aufgabe und gleichzeitig die größte Veränderung ist meiner Meinung nach -die Verantwortung- . Verantwortung für das neue Leben, das eigene Kind zu übernehmen. Verantwortung umfasst viele Facetten des Lebens. Genau deswegen ist sie für mich die wichtigste Veränderung.

Verantwortung für das Kind zu haben reicht von der Ernährung, der finanziellen Versorgung,  der seelischen Fürsorge , bis zur Bildung und Erziehung des Kindes. Durch die Verantwortung entwickelt sich eine gewisse Reife und ein Zuwachs an Lebenserfahrung. Vielleicht wird man sogar ein wenig erwachsener. Man fühlt sich und sollte sich auch für so viel Neues verantwortlich fühlen. Ein Kind zu haben, Kinder zu haben ist eine Aufgabe für das ganze Leben. Egal wie alt das Kind oder die Kinder werden. So zu mindestens in meinen Augen.

Das besondere an dieser Lebensaufgabe ist, dass sie sehr dynamisch ist. Das spürt man bereits mit einem zwei Jährigem Kind. Die Zeit bis zur Vollendung ihres ersten Lebensjahres war anders als ihr zweites Lebensjahr. Und von Jahr zu Jahr werden die Herausforderungen und Aufgaben sich immer wieder ändern. Als ich im Buch „Erziehung ohne Frust und Tränen. Das liebevolle Elternbuch“ von Elisabeth Pantley folgenden Abschnitt las, konnte ich mich mit der Aussage vollkommen identizifieren:

 

“ Und kaum fühlen wir uns im Umgang mit dem Baby sicher und wohl, stellen wir fest, dass vieles dessen, was wir erlernt haben, sich nicht mehr auf ein sprechendes, laufendes Kleinkind anwenden lässt. Wir passen unseren Ansatz an – und sind erstaunt, wenn wir wenig später ein Vorschulkind vor uns haben. Dieses wird zum Schulkind zum Teenager.. macht irgendwann seinen Schulabschluss, fängt an zu studieren und ist erwachsen. Es gibt keinen <<Aus-Schalter>> (….)“ (Seite 13)

IMG_6803_Fotor_CollageIch bin erst beim Kleinkind und habe keine erwachsenen Kinder. Ich kann aber berichten, dass sich die Anforderungen, in einer so kurzen Zeit, sehr oft geänderten haben. Im ersten Jahr des Elterndaseins kann es sein, dass man sich durch sein ausgeprägtes Beschützerinstinkt wirklich fragwürdig verhält.
Vor allem in den ersten Wochen kontrolliert man in unregelmäßigen Abständen die Atmungen des Kindes, wenn es zu lange schläft. Springt bei jedem Weinen oder dem kleinsten Geräusch auf. Die kleinste räumliche Trennungen kann schwer fallen. Jede Entwicklung wird bemerkt und die Entwicklung wird dank Smartphone in über tausend Bildern festgehalten. Verrückt. Oder?
Naja wenigstens wird man mit der Zeit lockerer. Im zweiten Lebensjahr entwickelt sich das Kind weiter und somit gestaltet sich der Alltag anders. Einige Erfahrungen sind gesammelt und somit nimmt auch das übertriebene Beschützerverhalten ab. Es kommen aber nun andere Hürden, wie zum Beispiel das Trotzverhalten des Kindes.

Neben dem veränderten Zeitgefühl und der gewachsenen Verantwortung kommt ein weiter Punkt als Veränderung dazu, den ich „Glück und die Härten des Glücks“ nenne.

Glück und die Härten des Glücks

Ein Kind zu haben bringt sehr viel Glück mit sich. So ist es zu mindestens in den meisten Fällen. Ich betrachte Kinder zu bekommen als ein kleines Wunder und ein großes Geschenk von dem Schöpfer. Mit meiner Tochter fühle ich mich seltener allein, habe eine kleine Freundin und Spielkameraden dazu gewonnen. Im Alltag entwickeln sich viele witzige und freudige Momente. Und strahlende Kinderaugen stecken auch die Eltern mit Freude an.

Aber Kinder zu haben heisst aber nicht gleich das vollkommene Glück zu besitzen. Das wissen Eltern allzu gut.

Auf jeden Fall muss man eingestehen man ist gebundener, unflexibler. Öfter schlaflos und genervt. Hat eventuell weniger Zeit für Familie, Freunde und als Paar. Konnte man Karriere oder Freizeit ohne Kind „leichter“ planen ändert sich dies. Auch nach einem Kind ist noch alles möglich. Je nach Paar, Beruf usw. ist alles möglich. Es geht nur darum zu unterstreichen, dass nun ein sehr wichtiger Faktor /Einfluss im Leben dazu kommt, den man in fast allen Entscheidungen berücksichtigen muss.

Die Interessen ändern sich teilweise. Spielplatz und Kinderarzt stehen nun im Terminplan statt Café-oder Stadtbesuche. Zudem ist das Putzen und Kochen, die Umsorgung der Familie eventuell wichtiger als früher. Man trifft sich aus pragmatischen Gründen lieber mit Menschen, die gleichaltrige Kinder haben statt mit alten Jugendfreunden. Die Liste kann noch weitergehen.

Angelegenheiten,die vor dem Mutterdasein für sehr wichtig erklärt wurden, werden auf einmal total unwichtig. Und umgekehrt wird Unwichtiges total wichtig. Für mich hiess das, um ein konkretes Beispiel zu geben, dass ich es mit dem Referendariat nach dem Studium nicht so eilig habe. Ohne Kind wäre dies anders! Dann gibt es wiederum Sachen, die sich nicht ändern. Das sind zum Beispiel persönliche Ziele, Eigenschaften und Interessen, die man mit dem Mutterdasein oder Vaterdasein vereinbaren kann und irgendwie muss.

„Das Zusammenleben von Kindern ist oft begleitet von Arbeit, Verzicht, Sorgen, Diskussionen, Auseinandersetzungen und Streit. Es ist somit wichtig, auf diese „Härten des Glücks“ als Eltern gut vorbereitet zu sein. Umso mehr kann man dann die goldenen Momente genießen, wenn die Kinder zufrieden lächeln, uns auf den Schoß klettern, uns einen Gutenachtkuss geben.“ (Aus Starke Kinder brauchen Starke Eltern von Honkanen-Schoberth)

 Ich würde gerne wissen, was Ihr als größte Veränderung in eurem Leben, nach einem Kind, betrachtet?

 

 

 

Willkommen Frühling

Willkommen Frühling

Ist das Wetter nicht wunderschön? Vor allem mit Kind lohnt sich es den ganzen Tag draussen zu verbringen. Trinken und Snacks nicht vergessen. Auch das Brot für die Entenfütterung einpacken. Nicht zu dünn anziehen. Schal und Mütze für den Abend…Die Kleinen sind meist ausgeglichener , blühen auf. So lässt sich sogar die Trotzphase besser bestehen….