#Kurz Nachdenken: Heute Egoismus beim (Klein-)Kind

Meine süße, strahlende Maus. Mein ein und alles. Kaum zu glauben, ich muss zugeben, sie ist egoistisch. Wenn wir zusammen malen, will sie aus dem nichts heraus den Stift, den ich halte. Obwohl sie einen selbstausgesuchten Stift bereits in der Hand hält.
Sie will immer die besetzte Schaukel. Sie will das schönste Spielzeug nicht teilen. Und wenn es drauf ankommt, erzwingt sie lautstark oder handgreifglich ihren Willen. Und, und, und…

Mein Kind ist egoistisch. Das ist für eine Mutter nicht leicht über die Lippen zu bringen.
Meines Erachtens ist es ferner nicht richtig diesen Schluss zu ziehen. Deswegen ist der obige Text auch nur Sarkasmus.
Es besteht nämlich bei solchen Aussagen zum Charakter des Kindes die Gefahr das Kind in dieser Charaktereigenschaft zu stigmatisieren.
Das heißt, egal wie genervt und verzweifelt man tatsächlich auf dem Spielplatz ist, sollte man nicht sagen oder auch denken, dass das eigene Kind egoistisch ist.
Bei einem Kleinkind, was beispielsweise nämlich erst zwei Jahre alt ist wäre es viel zu früh diese Aussage zu fällen. Jetzt schon diesen Schluss ziehen und sie daran festzunageln wäre darüber hinaus ein großer Fehler.

Ein türkisches Sprichwort besagt sinngemäß: “Nenne Jemanden vierzig Mal „dämlich“, dann wird er wirklich sicherlich.“

In der Psychologie nennt man dieses Phänomen stigmatisieren. Jemanden aufgrund seines Verhaltens oder seiner Eigenschaft an etwas „festbinden“. Eltern, Lehrer , das Umfeld. Wenn wir eigentlich berechtigt, also auf Grundlage des Verhaltens des Kindes eine verallgemeinernde Aussage über das Kind, fällen, dann kann es leicht passieren, dass sich das Kind in dieser Rolle hineinsteigert.
Dies gilt übrigens ebenso für Erwachsene. Die Kindheit jedoch prägt als eine besonders wichtige Entwicklungsphase den Charakter des Menschen sehr stark. Sie bedarf in so fern einen sensiblen Umgang bei solcher Art von Stigmatisierungen.

Denn schaut man genauer hin, sieht man möglicherweise, dass das Verhalten des Kindes entwicklungsbedingt, demgemäß also normal ist. Oder man erkennt, dass es sich nur in bestimmten Situationen so verhält. Und wiederum in anderen Situationen das sozial gewünschte Verhalten zeigt.

Gucke ich zum Beispiel genauer hin sehe ich, dass meine kleine Tochter in der Tat mal gerne teilt. Auch mal teilen kann. Zum Beispiel ihre Kekse. Oder desgleichen beim Spielen.
Trotzdem sehe ich öfter ein –sozusagen- unerwünschtes Verhalten meines Kindes in Umgang mit anderen Kindern. Ich beobachte und sehe das Verhalten. Rede es mir nicht gut oder ignoriere es. Aber ich bezeichne mein Kind deswegen nicht als egoistisch oder baue negative Gefühle gegen dieses Verhalten auf.

Wichtig ist, im Bezug auf „Egoismus“ im Kleinkindalter, zu wissen, dass Kleinkinder nicht egoistisch sondern Ich- Bezogen sind. Babys/ Kleinkinder können noch nicht wahrnehmen, dass andere Menschen Bedürfnisse haben, die gestillt werden müssen. Zunächst streben sie danach, ihren Hunger stillen zu lassen, sich versorgen zu lassen, ihre Wünsche zu äußern. Dies ist eine lebenswichtige, angeborene Eigenschaft. Wie stark sich aber diese Äußerungen zeigen, variieren je nach Temperament des Kindes.

Zur Mitleid und Trost sind Kinder relativ früh fähig. Ein Sinn für Gerechtigkeit entwickelt sich jedoch erst mit ungefähr sieben Jahren.
Wichtig, wie bei jeder erzieherischen Angelegenheit, ist es hier auch gewünschtes Verhalten zu bestärken, zu loben.
Sehr wichtig ist es zudem zu Wissen: Die Aufgabe der Eltern und anderen Bezugspersonen besteht darin, ein gutes Vorbild zu sein. Soziales Verhalten wird in erster Linie nachgeahmt. Zudem muss soziales Verhalten geübt werden.
Deswegen stellt der Kontakt zu anderen Kindern eine wichtige Rolle dar. Erfahrungen beim Spielen prägen. Wer ist wohl beliebter im Kindergarten oder bei den Nachbarskindern. Der „Egoist“ oder der, der gerne teilt!?
Auch Rollenspiele können helfen. „Komm mein Schatz wir kochen zusammen und jeder Puppe kriegt ein Teil ab.“ Oder „Du darfst heute mein Schal tragen und ich deine kleine, süße Tasche.“
Anstatt auf dem Spielplatz oder zu Hause mit anderen Mütter vertieft zu klönen, können wir (nebenbei aber) aufmerksam unsere Kinder beim Spielen beobachten und sie beim Spielen anleiten.

Mit fortschreitendem Alter kann man mit dem Kind über das Thema sprechen. Und je älter es wird, sollte es auch besser begreifen können, dass Egoismus sozial unerwünscht ist. Auch die Vermittlung religiösen Werten kann helfen.

Ja, man muss an soviel denken. Es ist wirklich nicht einfach☺. Aber seien wir doch ehrlich: In der hiesigen Zeit versorgen wir kleine Prinzessinnen und Prinzen, die viele Freiheiten und Materien besitzen. Da besteht wirklich die Gefahr Tyrannen gedeihen zu lassen.

Die richtige Balance zwischen Freiheit und Grenzen gehört zu den wichtigsten und schwierigsten Erziehungsaufgaben.

Mehr zum Thema unter folgen Quellen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/egoistische-vorschueler-kleinkinder-koennen-nicht-fair-sein-a-574807.html

http://www.t-online.de/eltern/kleinkind/id_18407262/erziehung-ziehen-eltern-nur-noch-kleine-egoisten-heran-.html

http://www.netmoms.de/magazin/kinder/erziehung/wenn-dein-kind-egoistisch-ist/

Aus dem Alltag…

Es gibt Tage, sonnenklar und strahlend.
Das süßeste Lachen. Die kleinen Hände, die dich halten.
Zu dritt Schwachsinn machen.
Kuscheln und zusammen lachen.

Dann gibt es Tage, da will gar nichts klappen.
Man sollte und kann gar nichts machen.
Dieses weinen und kreischen,
auf dem Boden, nicht mal Schokolade bringt dich zum Lachen

Geschlafen zu wenig, gegessen zu süß…
Gestolpert, jetzt wird es ganz fies.
Gestolpert, ja deine Mutter über ihr eigenes Glück.

Kommst du als Mutter auch manchmal an deine Grenzen?

Ich find es manchmal lächerlich bei einem Kind schon so
fertig mit den Nerven zu sein.

Oder meint ihr gerade, weil es das ERSTE und EINZIGE Kind
Ist kommt es eher dazu?

Es wäre schön, wenn ihr in den Kommentaren eure Meinung schreiben würdet.

Hilfe, mein Kind ist in der Trotzphase! Wenn dein Baby zum „Monster“ wird.

 

 

Heute haben mich mindestens zwei nahestehende Personen bemitleidet, weil meine Tochter so anstrengend sei. Die Blicke und das verlegene Lachen während meine Tochter schreibt sprachen Bänder.

Ja, das  stimmt. Es ist wirklich nicht leicht. Sie schreit sehr laut und aus dem tiefsten Herzen, zieht die beste beleidigte Miene und ist eine Weltmeisterin in „sich mit dem Po auf den Boden zu schlagen“. Wenn sie einmal in Fahrt ist, dann kann man ihr nichts mehr recht machen. Die sonst geliebten Dinge, wie Naschkram oder Spielzeuge, bringen überhaupt nichts.Zudem hat sie ein neues Hobby: Gegenstände rumschmeißen.

Kurz gefasst: Sie trotzt wie im Bilderbuch.

Dafür lacht und singt sie laut, freut sich mit den Worten „Ja, jippie, juhu!“
Sie ist einfach ein Sonnenschein, wie im Bilderbuch. Sie hat einfach Temperament. Sie ist selbstbewusst. Und das finde ich super.

Aber deswegen brauche ich kein Mitleid. Ich gehe ml davon aus, dass es vielen anderen Müttern genauso geht. Ich hoffe es jedenfalls. Denn irgendwie tröstet es einen.

Vor allem, wenn das eigene Kind im so genannten „Trotzalter“ ist, kann es sehr anstrengend für die Eltern werden. Gerade sind das Zahnen und die größten Entwicklungssprünge vorbei, überrollt die Trotzphase die Eltern. Eine Pause sein Ihnen nicht gegönnt.

Was ist die Trotzphase genau?

Mit der wachsenden motorischen Entwicklung und dem neuen Ich-Bewusstsein entwickeln Kleinkinder ab anderthalb Jahren immer mehr ihren eigenen Willen. Sie entdecken ihre Wünsche und Ziele. Diese Wünsche und Ziele sind natürlich nicht immer realisierbar und stimmen mit den Zielen der Eltern und der Umwelt nicht überein. Damit müssen die kleinen Rotznasen erst Mal lernen fertig zu werden.  Zudem kommt der wachsende Drang nach Selbstständigkeit. Selber essen, selber anziehen, selber machen. Wenn das alles nur auf Anhieb klappen würde! Wenn Schuhe oder Löffel rumfliegen, dann höchstwahrscheinlich aus Verzweiflung. Da nun „das Ich“ im Mittelpunkt steht, fällt es den Kindern außer all dem auch schwer mit anderen Kindern zu teilen. Ihre Schmerzgrenze ist im Allgemeinen sehr niedrig. Es kann laut werden! Je nach Temperament und Persönlichkeit kommt es immer mehr zu Wutanfällen, zum Weinen sowie zur Gespuse und Gehaue.

Nicht ohne Grund also wird diese Phase auch die „ kleine Pubertät“ genannt. Von der Trotzphase habe ich schon oft gehört aber von der kleinen Pubertät eher nicht. Doch nach eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass dieser Vergleich von Psychologen stimmt.

Bevor ich mich intensiver mit dem Thema befasst habe, dachte ich wirklich, ich habe mit der Erziehung meines Kindes schon nach zwei Jahren versagt. Warum gerade ich mehrfach Tante, Lehramts-Absolventin, die jahrelang mit Kindern und Jugendlichen zusammengearbeitet hat? Warum? Zum Glück waren dies flüchtige Gedanken. Dennoch sie kamen hoch. Die Erzieherin meiner Tochter machte mich darauf aufmerksam, dass die Trotzphase bei ihr beginnt. Folglich habe ich mich mit dem Thema befasst.

> Wie sollten Eltern reagieren?

„ Den Eltern kommt in dieser Situation nur die Rolle des stillen Beobachters und des unsichtbaren Schutzengels zu. Doch die Natur der Elternschaft fordert es gerade heraus, helfen und erklären zu wollen. Wenn Eltern dafür aber nur Gebrüll und Widerworte ernten, fühlen sie sich zurückgewiesen, ohnmächtig und hilflos. Besonders sind Situationen , in denen die Zeit drängt und das Kind streikt oder wenn Trotzanfälle in aller Öffentlichkeit stattfinden und Eltern denken, Beobachter können sie im besten Fall für inkompetent, im schlimmsten Fall für böse halten.“
(Das Trotzalter. Rat für Eltern in schwierigen Zeiten S.13)


Aus dem Buch „ Das Trotzalter“ von Gertrud Teusen und etlichen Internetplattformen sowie eigenen Erfahrungen

  1.  Wichtig ist nicht zu vergessen, dass das Kind nicht absichtlich trotzt. Es ist gar nicht fähig solche „schlechten Absichten“ zu pflegen. Diese Erkenntnis ist meiner Meinung nach, einer der wichtigsten Schritte.
  2. Den Alltag so unkompliziert wie möglich gestalten. Wenige Verbote aber klare Regeln aufstellen.Man kann sich die Frage stellen: Was sind als Mutter meine wichtigsten Prinzipien? Was ist weniger wichtig?! Die wichtigsten Prinzipien sind die Grundregeln, die konsequent eingehalten werden sollten. Bei weniger wichtigen Angelegenheiten sollte man immer Kompromissbereit sein. So sieht das Kleinkind, welches in diesem Alter vor allem durch Nachahmung dazu lernt, dass man nicht immer stur sein muss. Hier ist aber ganz wichtig (!) den Kompromiss vor dem Geschrei schon zu machen. Erst NEIN zu sagen und dann Nachzugeben ist taktisch falsch. Lieber vorher überlegen ob sich ein striktes nein lohnt.
  3. Den Alltag unkompliziert gestalten.Das heisst vorausschauend handeln. Wenn das Kind zum Beispiel nicht naschen darf sollte auch keine Schokolade in Sichtweite sein.
  4. Trösten oder einfach in Ruhe lassen statt schimpfen: Bei einem Wutanfall lass ich meine Tochter erstmal in Ruhe, dann versuche ich sie zu trösten. Häufig kommt es vor, dass sie nicht getröstet werden will. Nach einigen Minuten nimmt sie mein Angebot an.
  5. Ablenkung: Diese Methode klappt zwar nicht immer aber kann machmal schnell und einfach lenken.
  6. Gelassenheit: Mütter mit mehreren Kindern können das meistens besser als Neulinge, wie ich. Einfach ruhig zu bleiben und es mit Humor zu nehmen. Humor und gute Laune ist ansteckend. Deswegen habe ich mit der Zeit gelernt schon mein Kind morgens nach dem Aufwachen mit einem lächeln zu begrüßen. Den Tag über humorvoll und spaßig zu sein.
  7. Frische Luft und Bewegung: Man sollte sich eigentlich nicht wundern, wenn Kinder stundenlanges Einkaufen, lange Autofahrten oder das Dasein von ausschließlich Erwachsenen, die nur mit sich selbst beschäftigt sind, nicht mögen. Und in solchen Situationen streiken. Viel mehr mögen es die Kinder auf dem Spielplatz. Sie austoben lassen hat den Vorteil, dass sie ihre Energie verbrauchen.

Als Fazit möchte ich schildern, was ich daraus persönlich gelernt habe. Ein starkes Kind, auf das man stolz ist, hat eben auch einen starken Willen. Diese Herausforderung sollte man gerne annehmen. Der Vergleich mit vermeintlich ruhigeren Kindern sollte nicht gemacht werden.Stattdessen kann man sich vor Augen führen, dass jedes Kind eine eigene Persönlichkeit hat, die man akzeptieren sollte. Trotzdem heißt es nicht, dass man sein Kind nicht erziehen sollte.Den Eltern können und sollen die Persönlichkeit ihre Kinder formen. Das gelingt vor allem, wenn man selbst ein gutes Vorbild ist und eine allgemeine harmonische Atmosphäre in der Familie herrscht. Ich bin der Meinung, dass man Grenzen setzten muss. Die wichtige Frage ist nur WO und WIE?

Links:
> http://www.netmoms.de/magazin/kinder/erziehung/trotzphase-10-erziehungstipps/
> http://www.rund-ums-baby.de/trotz.htm

Gute Bücher sind gute Mittel gegen Gefühlschaos

Für alle Eltern, die nach einem Nachschlagwerk in Erziehungsfragen suchen.

Die abgebildeten Bücher kann man durchaus als absoluter Klassiker bezeichnen, die in jede Erstausstattung gehören. Und das nicht ohne Grund.
Ersichtlich wird dies zum einen an dem Verkaufserfolg dieser Bücher. Zum anderen findet man etliche Bezüge zu diesen Büchern in verschiedenen Erziehungsartikeln und Foren.

Gerade beim ersten Kind möchte ein Großteil der Eltern alles richtig machen.
Zwischen gut gemeinten Ratschlägen von Freunden, Verwandten, anderen Müttern sowie Nachbarn und den allgemeinen Informationsflut braucht man nicht zu letzt eine Orientierung, eine Meinung, die man sich selbst bildet. Aus eigener Erfahrung kann ich nur berichten, dass die Ratschläge meist gegensätzlich sind und die Informationen aus Literatur die Eltern -vor allem die Mutter- unter Druck setzten.
Als frisch gebackene Mutter steht man vor vielen Herausforderungen. Die körperliche Umstellung nach Schwangerschaft und Geburt. Damit verbunden die Hormone, das Stillen, die Schlaflosigkeit, die neue Rolle als Mutter… Die Liste kann lange weitergeführt werden.
Deswegen kann es vorkommen, dass man sich in diesem Gefühlschaos ratlos fühlt. In solchen Situationen können diese Bücher helfen, weil sie nicht von einer idealen Verhaltensweise oder festen Prinzipien ausgehen.
Vielmehr haben diese Bücher gemeinsam, die entwicklungsbedingten Verhaltensweise des Kindes aus wissenschaftlicher Sicht zu erklären. Sie gehen vom Kind aus.

Unabhängig ob man ab und an, an einem Gefühlschaos leidet oder nicht. Diese Bücher können allen Eltern helfen, da sie wirklich von der biologischen und geistigen Entwicklung des Kindes ausgehen und somit universelle Informationen geben.

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1. Babyjahre von Remo H. Largo

„Der erfahrene Kinderarzt Remo H. Largo hat mit seinem vollständig überarbeiteten Standardwerk ein Erziehungsbuch ganz anderer Art geschrieben: Er geht nicht von einer idealen Entwicklung oder festen Erziehungsprinzipien aus, sondern sieht das Kind so, wie es ist. Vor allem will er bei Eltern und Erziehern Verständnis wecken für die biologischen Voraussetzungen und die Vielfalt kindlichen Verhaltens. Dieses Buch ist längst ein Klassiker und gehört als das einzige Buch, das Eltern wirklichbrauchen, in jede Erstausstattung.“

Dieser Buchbeschreibung kann ich nur zustimmen. Der Kinderarzt überzeugt für mich mit seinen Argumentationen und Ausführungen. Er geht von zwei Grundideen aus. Jedes Kind ist anders, trotz dessen aber gibt es allgemeine, universelle körperliche und geistige Entwicklungsabläufe bei Kindern, die nachvollziehbar dargestellt erden. Bei Kenntnis dieser Abläufe können Eltern Kinder besser verstehen und fördern.
Der Autor erklärt alltagsnah und mitBeispielen aus seiner Praxis. Ich nehme ich den Autor dadurch als kompetenten Berater wahr.
Die Kapiteln sind nach Themen wie Beziehungsverhalten, Motorik und Wachstum aufgeteilt. Diese Themen sind wiederum in Altersstufen eingeteilt. So findet man als Leser das Thema, welches man gerade braucht.
2. Oje, ich wachse! von Hetty van de Rijt / Frans X. Plooij

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„Jedes Baby wächst nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Die Psychologen Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij haben herausgefunden, dass es während der ersten 14 Monate acht große Sprünge in der Entwicklung macht. Diese acht großen Entwicklungssprünge in der geistigen und körperlichen Entwicklung eines Babys gehen mit viel Unruhe und Geschrei einher und bringen Eltern zuweilen an den Rand der Verzweiflung. Da die Sprünge aber immer im gleichen Rhythmus erfolgen, sind sie vorhersehbar. Dieser Ratgeber zeigt, was während dieser Sprünge in Ihrem Baby vorgeht und wie Sie sich und Ihrem Kind helfen können, die herausfordernde Zeit der ersten 14 Lebensmonate gut zu überstehen. Das Buch für werdende junge Eltern – zur Einstimmung und zum Miterleben der wichtigsten Monate im Leben Ihres Kindes.“

Dieses Buch ist wirklich schon phänomenal. Zu dem Bestseller gibt es eine eigene Homepage und eine App! Was ist das Geheimnis des Erfolges?
Schon das Vorwort des Buches spricht der Mutter aus der Seele. Die Autoren schaffen es Empathie mit den Eltern zu bilden. Die Autoren beziehen sich zudem auf Ergebnisse auf Ergebnisse von der Hirnforschung und erklären die acht geistigen Sprünge eines Kindes in seinen ersten 14 Monaten.

Das Buch bietet laut Vorwort: Unterstützung in Tagen der Verunsicherung, Selbstvertrauen, Verständnis für Ihr Baby, Vorschläge, eine einzigartige Dokumentation der Entwicklung Ihres Babys.

Ich kann diese Verspechen ich nur bestätigen, weil sie im Verlauf des Buches erfüllt werden.

Beide Bücher würde ich dementsprechend allen interessierten Müttern ans Herz legen.

Ein weiterer Lesetipp ist eine kostenlose Broschüre ist „Das Baby. Information für Eltern über das erste Lebensjahr“ vom BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

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Diese tolle Broschüre, was ich als kleines Buch bezeichnen würde, kann man unter

http://www.bzga.de/infomaterialien/  kostenlos bestellen. Neben dieser Broschüre gibt es auf dieser Homepage zahlreiches, qualitatives Informationsmaterial.

Es lohnt sich rein zu schauen.

Glückskindsblog wünscht viel Spass dabei und verspricht,dass weitere Buchempfehlung z.B. Bücher für muslimische Mütter oder für andere Alterskategorien folgen!

 

Krank ist nicht gleich krank

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Letze Woche noch gefreut über die Sonne. Über den -hoffentlich- bald kommenden Frühling. Sofort mehr Spaziergänge und erste Frühlingsgefühle. Diese Woche krank im Bett.Nicht nur krank sondern wirklich schlimm krank.

Aber nicht nur auf den Ausmaß bezogen, ist krank nicht immer gleich krank. Auch im Mutterdasein ist man, so behaupte ich, einfach anders krank. Die Schmerzen, der Schnupfen, das Fieber, die Entzündung bleibt natürlich immer gleich.

Gewisse Unterschiede. Abends, man kann kaum schlucken. Die Mandel sind entzündet. Nicht nur dies. Schüttelfrost und Fieber. Und man denkt an den morgigen Tag und hofft ganz stark, dass man gesund wird. Damit man seinem Kind morgens die Windeln wechseln kann, Socken anziehen, frisch machen und was zu essen geben kann. Also das Mindeste. Man denkt an die Wäsche und an die chaotische Wohnung. Eine Mutter muss sie immer funktionieren? Nein, natürlich nicht. Dank Mann, Familie und Freunde müsste eine fiese kranke Woche zu überstehen sein.

Aber trotzdem. Jeden Abend habe ich gehofft am morgigen Tag für mein Kind wieder gesund zu sein. Um Suppe und gesundes Essen auf dem Tisch zu stellen. Um mich zu kümmern.

Und das ist es eben. Der Gewisse Unterschied. Krank ist nicht gleich krank wenn man Verantwortung für ein Kleinkind bzw. mehrere Kinder, eine Familie trägt.

Glückskindsblog wünscht allen Kranken eine schnelle Genesung und wünscht endlich mehr Sonne für alle herbei.