#Kurz Nachdenken: Heute Egoismus beim (Klein-)Kind

Meine süße, strahlende Maus. Mein ein und alles. Kaum zu glauben, ich muss zugeben, sie ist egoistisch. Wenn wir zusammen malen, will sie aus dem nichts heraus den Stift, den ich halte. Obwohl sie einen selbstausgesuchten Stift bereits in der Hand hält.
Sie will immer die besetzte Schaukel. Sie will das schönste Spielzeug nicht teilen. Und wenn es drauf ankommt, erzwingt sie lautstark oder handgreifglich ihren Willen. Und, und, und…

Mein Kind ist egoistisch. Das ist für eine Mutter nicht leicht über die Lippen zu bringen.
Meines Erachtens ist es ferner nicht richtig diesen Schluss zu ziehen. Deswegen ist der obige Text auch nur Sarkasmus.
Es besteht nämlich bei solchen Aussagen zum Charakter des Kindes die Gefahr das Kind in dieser Charaktereigenschaft zu stigmatisieren.
Das heißt, egal wie genervt und verzweifelt man tatsächlich auf dem Spielplatz ist, sollte man nicht sagen oder auch denken, dass das eigene Kind egoistisch ist.
Bei einem Kleinkind, was beispielsweise nämlich erst zwei Jahre alt ist wäre es viel zu früh diese Aussage zu fällen. Jetzt schon diesen Schluss ziehen und sie daran festzunageln wäre darüber hinaus ein großer Fehler.

Ein türkisches Sprichwort besagt sinngemäß: “Nenne Jemanden vierzig Mal „dämlich“, dann wird er wirklich sicherlich.“

In der Psychologie nennt man dieses Phänomen stigmatisieren. Jemanden aufgrund seines Verhaltens oder seiner Eigenschaft an etwas „festbinden“. Eltern, Lehrer , das Umfeld. Wenn wir eigentlich berechtigt, also auf Grundlage des Verhaltens des Kindes eine verallgemeinernde Aussage über das Kind, fällen, dann kann es leicht passieren, dass sich das Kind in dieser Rolle hineinsteigert.
Dies gilt übrigens ebenso für Erwachsene. Die Kindheit jedoch prägt als eine besonders wichtige Entwicklungsphase den Charakter des Menschen sehr stark. Sie bedarf in so fern einen sensiblen Umgang bei solcher Art von Stigmatisierungen.

Denn schaut man genauer hin, sieht man möglicherweise, dass das Verhalten des Kindes entwicklungsbedingt, demgemäß also normal ist. Oder man erkennt, dass es sich nur in bestimmten Situationen so verhält. Und wiederum in anderen Situationen das sozial gewünschte Verhalten zeigt.

Gucke ich zum Beispiel genauer hin sehe ich, dass meine kleine Tochter in der Tat mal gerne teilt. Auch mal teilen kann. Zum Beispiel ihre Kekse. Oder desgleichen beim Spielen.
Trotzdem sehe ich öfter ein –sozusagen- unerwünschtes Verhalten meines Kindes in Umgang mit anderen Kindern. Ich beobachte und sehe das Verhalten. Rede es mir nicht gut oder ignoriere es. Aber ich bezeichne mein Kind deswegen nicht als egoistisch oder baue negative Gefühle gegen dieses Verhalten auf.

Wichtig ist, im Bezug auf „Egoismus“ im Kleinkindalter, zu wissen, dass Kleinkinder nicht egoistisch sondern Ich- Bezogen sind. Babys/ Kleinkinder können noch nicht wahrnehmen, dass andere Menschen Bedürfnisse haben, die gestillt werden müssen. Zunächst streben sie danach, ihren Hunger stillen zu lassen, sich versorgen zu lassen, ihre Wünsche zu äußern. Dies ist eine lebenswichtige, angeborene Eigenschaft. Wie stark sich aber diese Äußerungen zeigen, variieren je nach Temperament des Kindes.

Zur Mitleid und Trost sind Kinder relativ früh fähig. Ein Sinn für Gerechtigkeit entwickelt sich jedoch erst mit ungefähr sieben Jahren.
Wichtig, wie bei jeder erzieherischen Angelegenheit, ist es hier auch gewünschtes Verhalten zu bestärken, zu loben.
Sehr wichtig ist es zudem zu Wissen: Die Aufgabe der Eltern und anderen Bezugspersonen besteht darin, ein gutes Vorbild zu sein. Soziales Verhalten wird in erster Linie nachgeahmt. Zudem muss soziales Verhalten geübt werden.
Deswegen stellt der Kontakt zu anderen Kindern eine wichtige Rolle dar. Erfahrungen beim Spielen prägen. Wer ist wohl beliebter im Kindergarten oder bei den Nachbarskindern. Der „Egoist“ oder der, der gerne teilt!?
Auch Rollenspiele können helfen. „Komm mein Schatz wir kochen zusammen und jeder Puppe kriegt ein Teil ab.“ Oder „Du darfst heute mein Schal tragen und ich deine kleine, süße Tasche.“
Anstatt auf dem Spielplatz oder zu Hause mit anderen Mütter vertieft zu klönen, können wir (nebenbei aber) aufmerksam unsere Kinder beim Spielen beobachten und sie beim Spielen anleiten.

Mit fortschreitendem Alter kann man mit dem Kind über das Thema sprechen. Und je älter es wird, sollte es auch besser begreifen können, dass Egoismus sozial unerwünscht ist. Auch die Vermittlung religiösen Werten kann helfen.

Ja, man muss an soviel denken. Es ist wirklich nicht einfach☺. Aber seien wir doch ehrlich: In der hiesigen Zeit versorgen wir kleine Prinzessinnen und Prinzen, die viele Freiheiten und Materien besitzen. Da besteht wirklich die Gefahr Tyrannen gedeihen zu lassen.

Die richtige Balance zwischen Freiheit und Grenzen gehört zu den wichtigsten und schwierigsten Erziehungsaufgaben.

Mehr zum Thema unter folgen Quellen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/egoistische-vorschueler-kleinkinder-koennen-nicht-fair-sein-a-574807.html

http://www.t-online.de/eltern/kleinkind/id_18407262/erziehung-ziehen-eltern-nur-noch-kleine-egoisten-heran-.html

http://www.netmoms.de/magazin/kinder/erziehung/wenn-dein-kind-egoistisch-ist/

#5 Spielerisch schlauer. Mit Liebe klüger. Ministeps Bücher

Die Bücher aus der Ministeps Reihe vom Verlag Ravensburger sind meine Lieblinge!

Warum? Da habe ich gleich mehrere triftige Gründe.

Zunächst. Schlicht und einfach, sie begeistern meine Tochter schon seit –sozusagen- immer. Bereits mit zwei Monaten habe ich ihr an die Kinderwagenstange ein kleines Ministeps Büchlein angehängt. Bis sie irgendwann aufmerksam darauf wurde. Erst mal hat sie sich nur kurz mit den Bildern beschäftigt. Zunächst sehr kurz trafen ihre Blicke die Bilder/Farben. Später, zusammen mit ihrer körperlichen und seelischen Entwicklung, hat sie sich intensiver mit dem Büchlein beschäftigt. Seit dem liebt sie es zur meiner Freude Bücher und guckt sie regelmäßig an.

Vor allem die Ministeps Bücher sind es, die ich in ihrer Hand öfter sehr. Es sind auch wieder diese Bücher, die wir uns gerne zusammen angucken. Jetzt, aktuell, sind es zwei Ministeps Bücher ihre Lieblinge.

Ein Pädagogen-Auge erkennt schnell die Stärken dieser Bücher. Es rührt nämlich nicht von ungefär, dass viele Kinder ausgerechnet diese Bücher ansprechend finden. Und nicht ohne Grund gehören sie zu der Grundausstattung vieler Familien.

Die Bücher sind nach Alter und Entwicklung der Kinder konzipiert. Was kann das Kind schon? Welche Herausforderungen in der Entwicklung stehen dem Kind noch bevor? Was beschäftigt gerade Mutter und Kind?

Mit sechs Monaten zum Beispiel sind das Fühlen, das Greifen und das Anknabbern die wichtigsten Entwicklungsziele. Ein wichtiges Thema in dieser Entwicklungsphase: der erste Brei. So findet man ein Buch mit Kunststoffecken zum Knabbern in dem unterschiedliche Kinder Essen.

Die Themen sind folglich lebensweltnahe. Die Aufmachung begeistert ebenfalls. Dazu gehören schöne Farben und Bilder. Aber auch einige „Extras“ zum Beispiel zum Fühlen, Drücken, Aufmachen oder auch Reingucken. Diese „Extras“ reizen sowie fördern verschiedene Sinne.

Lieder und Reime nehmen eine essentielle Rolle bei der kindlichen sprachlichen Entwicklung ein. Auch diese werden meist in die Bücherreiche integriert.

In einigen Thematiken werden die soziale Kompetenzen der Figuren unterstrichen. Dies imponiert geschickt, dass die Kinder diese sozialen Kompetenzen nachahmen.
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Mit achtzehn Monaten entwickeln Kinder ein Ich Bewusstsein. Passend dazu das Buch „Hier bin ich! Siehst du mich?“
Im gleichen Alter können sich Kinder Tiernamen merken, Tiere wieder erkennen. Dementsprechend wurde das schöne Buch „Hab dich lieb, kleiner Elefant entwickelt.

Das Buch „Ich mag Frühling, Sommer Herbst und Winter“ fasziniert kleine, süße Kinderaugen mit Überraschungen und Tollen Bildern. Es lässt das Vorlesen melodisch klingeln, da sie Reime beinhaltet.

Also liebe Mütter guckt euch die Bücher an und denkt dabei an das Alter und an das aktuelle Interesse eures Kindes.

http://www.amazon.de/ministeps®-Bücher-Frühling-Sommer-Monaten/dp/3473316040

Viel Spaß, beim Lesen mit euren Süßen, wünscht euch Glückskindsblog!

Aus dem Alltag…

Es gibt Tage, sonnenklar und strahlend.
Das süßeste Lachen. Die kleinen Hände, die dich halten.
Zu dritt Schwachsinn machen.
Kuscheln und zusammen lachen.

Dann gibt es Tage, da will gar nichts klappen.
Man sollte und kann gar nichts machen.
Dieses weinen und kreischen,
auf dem Boden, nicht mal Schokolade bringt dich zum Lachen

Geschlafen zu wenig, gegessen zu süß…
Gestolpert, jetzt wird es ganz fies.
Gestolpert, ja deine Mutter über ihr eigenes Glück.

Kommst du als Mutter auch manchmal an deine Grenzen?

Ich find es manchmal lächerlich bei einem Kind schon so
fertig mit den Nerven zu sein.

Oder meint ihr gerade, weil es das ERSTE und EINZIGE Kind
Ist kommt es eher dazu?

Es wäre schön, wenn ihr in den Kommentaren eure Meinung schreiben würdet.

#1 Spielerisch schlauer. Mit Liebe klüger. Die Einführung

Frühförderung ist seit einigen Jahren ein großes Thema. Vor allem ehrgeizige Eltern aus der Mittelschicht und natürlich drüber wollen keine Zeit bei der Förderung ihrer Kinder verlieren. Der Trend der Frühförderung kommt aus den USA und entspringt aus den relativ neuen Erkenntnissen der Hirn- und Kindheitsforschung. Seit  ungefähr dreißig Jahren entwickelt sich die Wissenschaft in diesen Bereich rasant. Wichtige Erkenntnis, aber eigentlich nicht unbekannt: Das menschliche Gehirn ist in kindlichen Jahren so formbar, wie später nie wieder. Nicht umsonst heißt es also :

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer.

Oder ähnlich auf türkisch:

Ağaç yaş iken eğilir.

Beispielsweise bis zum fünften Lebensjahr werden die Sprachen, mit denen das Kind im Kontakt steht, in die selben Gehirnregionen abgelegt, wie die Muttersprache. Zudem weiß man, dass sich die meisten Verbindungen zwischen den Nervenzellen in der Kindheit  bilden und diese Verknüpfungen können die Eigenschaften sowie Fähigkeiten eines Menschen lebenslang prägen. Es gibt zahlreiche weitere neurowissenschaftliche Ergebnisse aus dem Labor, aus Studien und ähnlichen. Diese sollte man auch in Erwägung ziehen. Doch kann man nicht ausgehend von solchen Ergebnissen neun Monate alten amerikanischen Babys  auf der chinesischen Hochsprache Mandarin vorlesen und erwarten, dass sie diese annehmen, wie ihre Muttersprache. In Amerika werden solche Förderungsangebote wirklich gemacht.

Babyturnen, Babymassage, Babyschwimmen, Englischunterricht mit drei, Nachhilfe schon in der Grundschule, unbegründet Ergo, Lego- oder Reittherapie. Auch in Deutschland ist die Frühförderung im Trend. Die Therapie sollte man natürlich bei Notwenigkeit in Anspruch nehmen. Ob all diese Angebote nützlich sind und welches davon wirklich notwendig ist, sollte man sich als Eltern gut überlegen.

Denn..

Diese aufgezählten Angebote sind alles gestellte Situationen. Wie wäre es, wenn man im häuslichen Bad aus dem Waschen ein Wassererlebnis macht. Bisschen Musik, bisschen hin und her führen des Kindes im Wasser. Nach dem Bad schön eincremen und dann zusammen kuscheln?! Ich bin nicht gegen diese Kurse. Aber plädiere dafür „diese Förderung“ des Kindes in den natürlichen Alltag zu integrieren. Dem Kindergarten- und Grundschulkind jeden Abend vorzulesen, sich darüber oder über andere Themen in Ruhe zu unterhalten ist die beste Förderung für das Kind. Das kann so einige Nachhilfestunden ersetzen.

Erziehung, Förderung und Bildung müssen, um wirklich erfolgreich zu sein, vor allem eins sein: Authentisch! Im Leben, im Alltag des Kindes integriert.

Auch in der Schule ist die Unterrichtssituation gestellt. Deswegen wird das Gelernte meist im Kurzzeitgedächtnis abgespeichert. Für das ganze Leben hingegen lernt man, wenn man mit Begeisterung etwas selber tut. Durch ausprobieren, durch aktives handeln und wirkliches Interesse lernt man meist für das ganze Leben. Lehrer werden von der Schulbehörde deswegen immer mehr aufgefordert Unterrichtsstoff zu bieten, welches aus der Lebenswelt der Kinder ist. Unterricht so zu gestalten, dass Kinder auch selbst handeln und probieren können.

Auch als Eltern kann ich es auch ans Herz legen, statt Baby Einstein Unterricht, Kinder-Wellness und Frühenglisch, statt übertriebene Frühförderung, wie in Amerika… Einfach spielerisch und liebevoll mit dem Kleinkind umgehen. Denn eigentlich wissen Eltern intuitiv, wie man in welchem Alter mit dem Kind umgehen sollte. Wenn wir mit Babys zum Beispiel in einem hohen Ton und übertriebene Mimik reden, ist dies genau richtig. Und das machen wir doch eigentlich automatisch. Ich mach mir auch öfter Gedanken, wie ich meine Tochter fördern kann. Beziehungsweise überlege ich mir, was sie fördert. Es sind viele Kleinigkeiten. Ich versuche mir stetig Hintergrundwissen anzueignen, um diese Kleinigkeiten im Alltag aufzubauen oder neue Angebote für meine Tochter spielerisch im Alltag einzubauen.

Mit der neuen Reihe „#Spielerisch schlauer. Mit liebe klüger“ möchte ich in mehreren kurzen Beiträgen solche Kleinigkeiten teilen! Glückskindsblog hofft, dass es euch hilft und dass es euch gefällt!

Der Ausflug in die Bücherhalle


Wart ihr mit eurem Kind/ euren Kinder in der Bücherhalle?

Egal wie alt sie sind und welche Interessen die Kinder haben. Ich behaupte sie werden daran gefallen finden einen Ausflug in die Bücherhalle zu machen. Dort sind lange nicht mehr nur „langweilige“ Bücher zu finden. Zum einen  besteht in den meisten Bücherhallen einen vielfältiges Angebot an CDs,DVDs, Spielen, Zeitschriften und vielem weiteren. Das vielfältige Angebot und die Möglichkeiten, die die Öffentliche Bücherhalle bietet müsste allgemein bekannt sein. Zum anderen

Worauf viele Mütter vielleicht aber nicht kommen könnten. Von Babyalter an kann die Bücherhalle ein interessante Unternehmungsalternative für Mutter und Kind sein.

Da ich selber sehr gerne, die Bücherhalle besuche, habe ich sehr früh damit angefangen mit meiner Tochter in die Bücherhalle zu gehen. Besser gesagt habe ich sie als Baby immer mitgenommen.
Bis ich irgendwann ungefähr mit neun Montane schon gesehen habe, dass nicht nur ich sondern auch sie gefallen an den Bücherhallen besuchen findet.

Der Weg dort hin erweist sich bei gutem Wetter als ein schöner Spaziergang. An regnerischen Tagen fällt der Spaziergag aus, aber der Besuch in die Bücherhalle ist für mich eine gute alternative zum Spielplatz. Eventuell mag sich manch einer wundern, wie man die Bücherhalle mit dem Spielplatz vergleichen kann.
Aber die Bücherhallen in Hamburg, zu mindestens, die  ich kenne sind sehr kinderfreundlich.Die Bilderbücher, die Stofftiere, die Kindermöbel dort liebt meine Tochter. Es regte von Anfang an ihre Aufmerksamkeit an. Da ich ab ihrem dritten Monat schon mit ihr Bilderbücher anguckte, ist sie mit Büchern sehr vertraut. Schaut sich die gerne an.

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Dies ist unsere örtliche Bücherhalle. Ein wahres Erlebnis für Kinder ist sicherlich die Zentralbibliothek in der Innenstadt Hamburgs! Seit einigen Jahren ist in der Zentralbiblitothek eine Kinderbibliothek integriert. Ich bin wirklich begeistert::: Das ist keine Bibliothek mehr sondern eher ein Erlebnis-, Lern- und Spielraum.  Es ist wirklich sehr sehr schön gestaltet.  Die Kinder haben die Möglichkeit zu turnen, an Arbeitsplätzen zu sitzten. Es ist bunt und hell. Die Medien sind nach Themenfeldern geordnet und so gekennzeichnet, dass Kinder sich gut zurecht finden und orientieren können.

Überzeugt Euch durch die Bilder. Und, liebe Hamburger Mamis, am besten schnappt eure Kinder und schnell dahin! Das ist die beste Förderung der Kinder, die sogar spass machen kann!

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730 Tage als Mutter.Was verändert sich nach einem Kind?

Meine Tochter ist zwei Jahre alt geworden. Ein Grund für mich für ein Resümee der letzten
730 Tage als Mutter zu machen.

Was verändert sich nach einem Kind? Die Frage kann nur subjektiv beantwortet werden. Ich würde rückblickend sagen, dass sich sehr viel aber gleichzeitig auch sehr wenig verändert.
Die Antwort steckt in dir selbst. Sie kann vom Kind zu Kind sowie von Mutter zu Mutter ganz anders aussehen.Trotzdem gibt es sicherlich einige Punkte, bei denen sich die Antworten wohlmöglich treffen.

Das Zeitgefühl

Was sich ganz sicher verändert hat:  Das Gefühl, dass die Zeit viel schneller vergeht. Sie vergeht wirklich wie im Fluge. Gucke ich mir Bilder vom ersten Geburtstag meiner Tochter an, wunder ich mich, wie fix ein Jahr vergangen ist. Damals noch wackelig auf den Beinen,versuchte sie zu gehen. Entwickelt sie sich in einem Jahr zu einem kleinen Mädchen, welches reden, laufen, hüpfen und springen kann. Die übliche Entwicklung, die aus Mutteraugen aber trotzdem etwas ganz Besonderes darstellt.IMG_4598-2 Noch im Mutterleib, dann ein hilfloses Neugeborenes, schnell ein aufgewecktes Kleinkind.

An Kindern sieht man wie die Zeit vergeht. Das hab natürlich nicht ich erfunden oder als Erstes erkannt. Aber nun erlebe ich es! “ Kinder wie die Zeit vergeht!“ Es gibt sogar ein schönes Gedicht dazu, was ich euch an  dieser Stelle gerne verlinke. http://heinzschenk.com/14,0,kinder-wie-die-zeit-vergeht,index,0.html

 

Die Verantwortung

Die wichtigste Aufgabe und gleichzeitig die größte Veränderung ist meiner Meinung nach -die Verantwortung- . Verantwortung für das neue Leben, das eigene Kind zu übernehmen. Verantwortung umfasst viele Facetten des Lebens. Genau deswegen ist sie für mich die wichtigste Veränderung.

Verantwortung für das Kind zu haben reicht von der Ernährung, der finanziellen Versorgung,  der seelischen Fürsorge , bis zur Bildung und Erziehung des Kindes. Durch die Verantwortung entwickelt sich eine gewisse Reife und ein Zuwachs an Lebenserfahrung. Vielleicht wird man sogar ein wenig erwachsener. Man fühlt sich und sollte sich auch für so viel Neues verantwortlich fühlen. Ein Kind zu haben, Kinder zu haben ist eine Aufgabe für das ganze Leben. Egal wie alt das Kind oder die Kinder werden. So zu mindestens in meinen Augen.

Das besondere an dieser Lebensaufgabe ist, dass sie sehr dynamisch ist. Das spürt man bereits mit einem zwei Jährigem Kind. Die Zeit bis zur Vollendung ihres ersten Lebensjahres war anders als ihr zweites Lebensjahr. Und von Jahr zu Jahr werden die Herausforderungen und Aufgaben sich immer wieder ändern. Als ich im Buch „Erziehung ohne Frust und Tränen. Das liebevolle Elternbuch“ von Elisabeth Pantley folgenden Abschnitt las, konnte ich mich mit der Aussage vollkommen identizifieren:

 

“ Und kaum fühlen wir uns im Umgang mit dem Baby sicher und wohl, stellen wir fest, dass vieles dessen, was wir erlernt haben, sich nicht mehr auf ein sprechendes, laufendes Kleinkind anwenden lässt. Wir passen unseren Ansatz an – und sind erstaunt, wenn wir wenig später ein Vorschulkind vor uns haben. Dieses wird zum Schulkind zum Teenager.. macht irgendwann seinen Schulabschluss, fängt an zu studieren und ist erwachsen. Es gibt keinen <<Aus-Schalter>> (….)“ (Seite 13)

IMG_6803_Fotor_CollageIch bin erst beim Kleinkind und habe keine erwachsenen Kinder. Ich kann aber berichten, dass sich die Anforderungen, in einer so kurzen Zeit, sehr oft geänderten haben. Im ersten Jahr des Elterndaseins kann es sein, dass man sich durch sein ausgeprägtes Beschützerinstinkt wirklich fragwürdig verhält.
Vor allem in den ersten Wochen kontrolliert man in unregelmäßigen Abständen die Atmungen des Kindes, wenn es zu lange schläft. Springt bei jedem Weinen oder dem kleinsten Geräusch auf. Die kleinste räumliche Trennungen kann schwer fallen. Jede Entwicklung wird bemerkt und die Entwicklung wird dank Smartphone in über tausend Bildern festgehalten. Verrückt. Oder?
Naja wenigstens wird man mit der Zeit lockerer. Im zweiten Lebensjahr entwickelt sich das Kind weiter und somit gestaltet sich der Alltag anders. Einige Erfahrungen sind gesammelt und somit nimmt auch das übertriebene Beschützerverhalten ab. Es kommen aber nun andere Hürden, wie zum Beispiel das Trotzverhalten des Kindes.

Neben dem veränderten Zeitgefühl und der gewachsenen Verantwortung kommt ein weiter Punkt als Veränderung dazu, den ich „Glück und die Härten des Glücks“ nenne.

Glück und die Härten des Glücks

Ein Kind zu haben bringt sehr viel Glück mit sich. So ist es zu mindestens in den meisten Fällen. Ich betrachte Kinder zu bekommen als ein kleines Wunder und ein großes Geschenk von dem Schöpfer. Mit meiner Tochter fühle ich mich seltener allein, habe eine kleine Freundin und Spielkameraden dazu gewonnen. Im Alltag entwickeln sich viele witzige und freudige Momente. Und strahlende Kinderaugen stecken auch die Eltern mit Freude an.

Aber Kinder zu haben heisst aber nicht gleich das vollkommene Glück zu besitzen. Das wissen Eltern allzu gut.

Auf jeden Fall muss man eingestehen man ist gebundener, unflexibler. Öfter schlaflos und genervt. Hat eventuell weniger Zeit für Familie, Freunde und als Paar. Konnte man Karriere oder Freizeit ohne Kind „leichter“ planen ändert sich dies. Auch nach einem Kind ist noch alles möglich. Je nach Paar, Beruf usw. ist alles möglich. Es geht nur darum zu unterstreichen, dass nun ein sehr wichtiger Faktor /Einfluss im Leben dazu kommt, den man in fast allen Entscheidungen berücksichtigen muss.

Die Interessen ändern sich teilweise. Spielplatz und Kinderarzt stehen nun im Terminplan statt Café-oder Stadtbesuche. Zudem ist das Putzen und Kochen, die Umsorgung der Familie eventuell wichtiger als früher. Man trifft sich aus pragmatischen Gründen lieber mit Menschen, die gleichaltrige Kinder haben statt mit alten Jugendfreunden. Die Liste kann noch weitergehen.

Angelegenheiten,die vor dem Mutterdasein für sehr wichtig erklärt wurden, werden auf einmal total unwichtig. Und umgekehrt wird Unwichtiges total wichtig. Für mich hiess das, um ein konkretes Beispiel zu geben, dass ich es mit dem Referendariat nach dem Studium nicht so eilig habe. Ohne Kind wäre dies anders! Dann gibt es wiederum Sachen, die sich nicht ändern. Das sind zum Beispiel persönliche Ziele, Eigenschaften und Interessen, die man mit dem Mutterdasein oder Vaterdasein vereinbaren kann und irgendwie muss.

„Das Zusammenleben von Kindern ist oft begleitet von Arbeit, Verzicht, Sorgen, Diskussionen, Auseinandersetzungen und Streit. Es ist somit wichtig, auf diese „Härten des Glücks“ als Eltern gut vorbereitet zu sein. Umso mehr kann man dann die goldenen Momente genießen, wenn die Kinder zufrieden lächeln, uns auf den Schoß klettern, uns einen Gutenachtkuss geben.“ (Aus Starke Kinder brauchen Starke Eltern von Honkanen-Schoberth)

 Ich würde gerne wissen, was Ihr als größte Veränderung in eurem Leben, nach einem Kind, betrachtet?

 

 

 

Arbeiter-Kind wird Arbeiter. Akademiker-Kind wird Akademiker.

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Sagt euch der sogenannte PISA -Schock noch etwas?

Vor vierzehn  Jahren, dass heisst im Jahre 2000, wurde zum ersten Mal die internationale Schulleistungsuntersuchung unter den 34 OECD Staaten durchgeführt.

Zahlreiche Befunde geben Anlass zu Besorgnis und halten dem deutschen Bildungssystem einen Spiegel vor, in den es am liebsten nicht hineinschauen will. Sowohl im Bereich der Lesekompetenz als auch im Bereich des mathematischen Kompetenzen schneidet Deutschland in Vergleich zu den anderen OECD Ländern schlecht ab. Ein hartes Ergebnis für das Land der Dichter und Denker!

Neben den Schock aufgrund der Defizite in den genannten Kompetenzbereichen bewegt die Öffentlichkeit damals, dass in Deutschland die soziale Herkunft einen sehr großen Einfluss auf den Bildungserfolg ausübt. „ Die Befunde aus PISA 2000 haben gezeigt, wie stark in Deutschland die soziale Herkunft und die Kompetenz von Jugendlichen zusammenhängen. Im internationalen Vergleich gab es damals nur wenige OECD Staaten, in denen die Kopplung zwischen dem sozioökonomischen Status und den gemessen Kompetenz so eng wie in Deutschland […] In PISA 2003 wurde diese Befunde bestätigt.“ (Ehmke & Baumert 2007).

In den Medien ist es mittlerweile ruhiger um die PISA Studie geworden. Doch trotzdem gilt plakativ und simpel ausgedrückt:

Arbeiter-Kind wird Arbeiter. Akademiker-Kind wird Akademiker.

Gute Bildung ist -nicht immer-  aber meistens der Schlüssel zum Erfolg

Metaphorisch gesprochen, ist die Bildung ein Schlüssel, der viele verschiedene Türen öffnen kann. Doch ist Bildung im 21. Jahrhundert immer noch ein Privileg und ein Luxusgut in Deutschland? Das Schulsystem wirklich eine Reproduktionstätte für soziale Ungleichheiten? Und wenn ja, welchen Einfluss hat dies auf den Bildungserfolg von Migrantenkindern?

Soziale Ungleichheiten von Bildungschancen trotz Bildungsexpansion vorhanden 

Tatsächlich erzielen die Bildungsreformen in 50er und 60er Jahren eine zunehmende Bildungsbeteiligung in allen Sozialschichten. Das heisst, mehr Kinder gehen zu Schule und geniessen eine immer bessere Bildung. Instutionelle, ökonomische und geographische Barrieren werden abgeschwächt oder gänzlich behoben.  Ein konkretes Beispiel dafür wäre die geschlechtsspezifische Aufhebung von Bildgunsdisparitäten. Mädchen dürfen nun auch in die Schule.

Eine Bildungsexpansion findet statt. Bedeutet dies, dass im Zuge der Bildungsexpansion soziale Ungleichheiten von Bildungschancen komplett aufgehoben wurden? Nein.

Immer mehr -und heutzutage nahezu alle -Kinder geniessen die Schulbildung. Viel mehr Menschen in der Bevölkerung sind höcherqualifiziert. Aber der Zusammenhang zwischen Schichtzugehörigkeit und Schulabschuss sind dennoch vorhanden. Das würde unter anderem Bedeuten, dass die Zugangschancen an das Gymnasium insgesamt für alle Kinder gestiegen sind, aber der Anteil von Kindern aus niederigenren Sozialschichten insgesamt immer noch gering ist. Im Jahre 1965 hatten Beamten Kinder eine 19-mal und im Jahre 1989 eine 11 –mal bessere Chance als Arbeiterkinder auf das Gymnasium zu wechseln. Der Einstieg ins Gymnasium wurde insgesamt –vor allem für die Mittelschicht- leichter. Gleichzeitig sank die Schülerquote auf der Hauptschule und verlor an Bedeutung und wurde immer mehr zur Schule der Arbeiterkinder. Das Gymnasium verliert damit im Laufe der Geschichte an exclusivität, während vor den 1950er Jahren seine Absolventen eine sehr exklusive Gruppe darstellten.
Die Hauptschule verlor als Volksschule an Bedeutung und die sozialstrukturelle Homogenität in der Hauptschule stieg.

Übersetzt: Großteil der Kinder in der Hauptschule sind Arbeiterkinder oder eben Kinder von arbeitslosen. Hier kann man also nicht mehr von Volksschule sprechen. Immer mehr Kinder besuchen das Gymnasium. Diese Kinder sind jedoch zum größtenteil aus der Mittel- und Oberschicht.

PISA hat bewiesen..

Aber kommen wir zurück zu heute bzw. zu den PISA Ergebnissen ab  dem Jahre 2000. Wir sprechen nun mehr nicht von Schichten sondern von der sozialen Herkunft. Benutzt wird auch der Begriff  „sozioökonomischer Status“.

Die PISA Ergebnisse zeigen wie stark in Deutschland die soziale Herkunft und die Kompetenzen/ Schulleistungen von Jugendlichen Zusammenhängen.   Im internationalen Vergleich gibt es nur wenige OECD Staaten, in denen die Verbindung zwischen dem sozioökonomischen Status und den Schulleistungen so eng ist.

Betroffen sind Kinder aus bildungsfernen Familien und Kinder mit Migrationshintergrund

Neben PISA gibt es weiter Schulleistungsstudien ( bsp,:LAU, TIMMS,IGLU), die  diese soziale Ungerechtigkeit bestätigen. Betroffen sind Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Familien und Familien mit Migrationshintergrund.

Die aktuellste PISA Studie aus dem Jahre 2009 lässt zwar eine positive Entwicklung ablesen. Die Verbindung zwischen sozioökonomischen Status des Elternhauses und der von den Jugendlichen erreichten Kompetenzen ist im internationalen Vergleich immer noch hoch ausgeprägt.

Gründe bzw. Erklärungsversuche aus der Sozialwissenschaft

1. Soziale Position und Lebensstil

Hier ist wichtig, welche Kapitalausstattung einer Familie zur Verfügung steht. Um nicht zu theoretisch zu sein. Hier bedeutet Kapital nicht nur Geld sondern damit sind alle kulturellen, sozialen und symbolischen Mittel gemeint, die einer Familie zu Verfügung stehen. Und die eine Familie seinem Kind weitergibt.

Welche Ressourcen stehen der Familie zu Verfügung? Darunter kann man sich vorstellen: Bücher, Werte , Gewohnheiten, soziale Kontakte, Wissen, Sprachkultur, Lern- und Bildungsmotivation.

Neben Geld für Bücher oder Nachhilfe sind also auch wichtig Umfeld, die ganze Art und Weise der Eltern. Ihre Sprache, eigentlich ihr ganzes Handeln.

Das alles prägt die Kinder und ihren Schulerfolg. Je mehr Kapitel desto mehr Handlungsmöglichkeiten. Bedeutet letztendlich: bessere Noten. Besseren Abschluss.

2.Psychologie

Kinder die aus höheren Sozialschichten kommen wollen ihre gesellschaftliche Stellung bei behalten. Zudem kommt der Druck und  des Umfeldes dazu, die eine bestimmte Erwartungshaltung gegenüber dem Kind aufbringen. Erfolg wird als selbstverständlich angesehen.

3. Schulsystem

Das Bildungssystem trägt seinen Teil zum Aufbau sozialer Ungleichheiten bei. Sitzenbleiben, Sonderschulüberweisungen, das Einsortieren der Kinder am Ende der Grundschulzeit.

Das deutsche Schulsystem ist eine, die nach einem ständigen Homogenitätsideal strebt. Die Lerngruppe soll bloß gleich sein. Besser gesagt die Kinder in der Lerngruppe sollen alle auf dem gleichen Wissensstand sein und alle gleich „Intelligent“ sein. Egal wie sehr man sortiert oder selektiert. Die homogene Lerngruppe gibt es nicht. Alter, Geschlecht, Herkunft, Charakter, Lerntyp werden immer variieren. Die Tageslaune der Kinder sind sogar verschieden.

Gemischte Lerngruppen birgen viele Vorteile in sich. Dieses Sortieren der Kinder ist jedoch ein großer Faktor dafür, dass Kinder aus sozial schwachen Familien auf der Strecke bleiben auf ihren Bildungsweg bleiben.

4. Lehrereinstellung

Tragische Folgen haben Lehrerentscheidungen für Kinder mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund, wenn bei Lehrkräften eine Ignoranz gegenüber dem Phänomen sozialer Ungleichheit herrscht. Aus solchen Gründen entsteht Ungerechtigkeit im Schulwesen, die nicht durch Leistungsdifferenzen entstehen. Sondern  allein aus einer negativen Einstellung von Lehrpersonen. Nicht die Leistung des Kindes zählt sonder die Einstellung des Lehrers gegenüber dem Kind.

Kinder bestimmter sozialen Gruppen (Arbeiterkinder, Migranten) werden trotz erbrachter Leistungen schlechter behandelt als gleich leistungsstarker Kinder anderer sozialer Gruppen! Und das sind nicht meine Worte sondern bewiesene Tatsachen.Leider.

Aussichten

Das ist natürlich ein Armutszeugnis für unser Land. Bildungspolitisch wird in den letzten Jahren sehr viel versucht. Der Erfolg bleibt abzuwarten. Das Problem wurde zu mindestens eingesehen und wird nicht verleugnet.

Falls Interesse an dem Thema besteht können weiterer Beiträge folgen. Zum Beispiel zu dem Thema, was sich seit PISA verändert hat.

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Glückskindsblog wirbt für mehr Chancengleichheit in der Schule!

Krank ist nicht gleich krank

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Letze Woche noch gefreut über die Sonne. Über den -hoffentlich- bald kommenden Frühling. Sofort mehr Spaziergänge und erste Frühlingsgefühle. Diese Woche krank im Bett.Nicht nur krank sondern wirklich schlimm krank.

Aber nicht nur auf den Ausmaß bezogen, ist krank nicht immer gleich krank. Auch im Mutterdasein ist man, so behaupte ich, einfach anders krank. Die Schmerzen, der Schnupfen, das Fieber, die Entzündung bleibt natürlich immer gleich.

Gewisse Unterschiede. Abends, man kann kaum schlucken. Die Mandel sind entzündet. Nicht nur dies. Schüttelfrost und Fieber. Und man denkt an den morgigen Tag und hofft ganz stark, dass man gesund wird. Damit man seinem Kind morgens die Windeln wechseln kann, Socken anziehen, frisch machen und was zu essen geben kann. Also das Mindeste. Man denkt an die Wäsche und an die chaotische Wohnung. Eine Mutter muss sie immer funktionieren? Nein, natürlich nicht. Dank Mann, Familie und Freunde müsste eine fiese kranke Woche zu überstehen sein.

Aber trotzdem. Jeden Abend habe ich gehofft am morgigen Tag für mein Kind wieder gesund zu sein. Um Suppe und gesundes Essen auf dem Tisch zu stellen. Um mich zu kümmern.

Und das ist es eben. Der Gewisse Unterschied. Krank ist nicht gleich krank wenn man Verantwortung für ein Kleinkind bzw. mehrere Kinder, eine Familie trägt.

Glückskindsblog wünscht allen Kranken eine schnelle Genesung und wünscht endlich mehr Sonne für alle herbei.