#5 Spielerisch schlauer. Mit Liebe klüger. Ministeps Bücher

Die Bücher aus der Ministeps Reihe vom Verlag Ravensburger sind meine Lieblinge!

Warum? Da habe ich gleich mehrere triftige Gründe.

Zunächst. Schlicht und einfach, sie begeistern meine Tochter schon seit –sozusagen- immer. Bereits mit zwei Monaten habe ich ihr an die Kinderwagenstange ein kleines Ministeps Büchlein angehängt. Bis sie irgendwann aufmerksam darauf wurde. Erst mal hat sie sich nur kurz mit den Bildern beschäftigt. Zunächst sehr kurz trafen ihre Blicke die Bilder/Farben. Später, zusammen mit ihrer körperlichen und seelischen Entwicklung, hat sie sich intensiver mit dem Büchlein beschäftigt. Seit dem liebt sie es zur meiner Freude Bücher und guckt sie regelmäßig an.

Vor allem die Ministeps Bücher sind es, die ich in ihrer Hand öfter sehr. Es sind auch wieder diese Bücher, die wir uns gerne zusammen angucken. Jetzt, aktuell, sind es zwei Ministeps Bücher ihre Lieblinge.

Ein Pädagogen-Auge erkennt schnell die Stärken dieser Bücher. Es rührt nämlich nicht von ungefär, dass viele Kinder ausgerechnet diese Bücher ansprechend finden. Und nicht ohne Grund gehören sie zu der Grundausstattung vieler Familien.

Die Bücher sind nach Alter und Entwicklung der Kinder konzipiert. Was kann das Kind schon? Welche Herausforderungen in der Entwicklung stehen dem Kind noch bevor? Was beschäftigt gerade Mutter und Kind?

Mit sechs Monaten zum Beispiel sind das Fühlen, das Greifen und das Anknabbern die wichtigsten Entwicklungsziele. Ein wichtiges Thema in dieser Entwicklungsphase: der erste Brei. So findet man ein Buch mit Kunststoffecken zum Knabbern in dem unterschiedliche Kinder Essen.

Die Themen sind folglich lebensweltnahe. Die Aufmachung begeistert ebenfalls. Dazu gehören schöne Farben und Bilder. Aber auch einige „Extras“ zum Beispiel zum Fühlen, Drücken, Aufmachen oder auch Reingucken. Diese „Extras“ reizen sowie fördern verschiedene Sinne.

Lieder und Reime nehmen eine essentielle Rolle bei der kindlichen sprachlichen Entwicklung ein. Auch diese werden meist in die Bücherreiche integriert.

In einigen Thematiken werden die soziale Kompetenzen der Figuren unterstrichen. Dies imponiert geschickt, dass die Kinder diese sozialen Kompetenzen nachahmen.
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Mit achtzehn Monaten entwickeln Kinder ein Ich Bewusstsein. Passend dazu das Buch „Hier bin ich! Siehst du mich?“
Im gleichen Alter können sich Kinder Tiernamen merken, Tiere wieder erkennen. Dementsprechend wurde das schöne Buch „Hab dich lieb, kleiner Elefant entwickelt.

Das Buch „Ich mag Frühling, Sommer Herbst und Winter“ fasziniert kleine, süße Kinderaugen mit Überraschungen und Tollen Bildern. Es lässt das Vorlesen melodisch klingeln, da sie Reime beinhaltet.

Also liebe Mütter guckt euch die Bücher an und denkt dabei an das Alter und an das aktuelle Interesse eures Kindes.

http://www.amazon.de/ministeps®-Bücher-Frühling-Sommer-Monaten/dp/3473316040

Viel Spaß, beim Lesen mit euren Süßen, wünscht euch Glückskindsblog!

Aus dem Alltag…

Es gibt Tage, sonnenklar und strahlend.
Das süßeste Lachen. Die kleinen Hände, die dich halten.
Zu dritt Schwachsinn machen.
Kuscheln und zusammen lachen.

Dann gibt es Tage, da will gar nichts klappen.
Man sollte und kann gar nichts machen.
Dieses weinen und kreischen,
auf dem Boden, nicht mal Schokolade bringt dich zum Lachen

Geschlafen zu wenig, gegessen zu süß…
Gestolpert, jetzt wird es ganz fies.
Gestolpert, ja deine Mutter über ihr eigenes Glück.

Kommst du als Mutter auch manchmal an deine Grenzen?

Ich find es manchmal lächerlich bei einem Kind schon so
fertig mit den Nerven zu sein.

Oder meint ihr gerade, weil es das ERSTE und EINZIGE Kind
Ist kommt es eher dazu?

Es wäre schön, wenn ihr in den Kommentaren eure Meinung schreiben würdet.

#2 Spielerisch schlauer. Mit Liebe klüger. Spielen mit Bauklötzen.

Der Klassiker. Das Spielen mit Bauklötzen fördert die Kreativität, die Feinmotorik und die Auge- Hand- Koordination. Zudem fördert das Spielen mit den verschiedenen rechteckigen Formen die mathematische und räumliche Intelligenz. Die pädagogischen Aspekte bei dem Spielen mit Bauklötzen sind vielerorts nachlesbar.

Was ich gerne teilen möchte ist:

Als ich die Bauklötze vor 7 Monaten gekauft habe, war ich enttäuscht, dass meine Tochter gar nicht mit ihnen spielen wollte. Schade, dachte ich. Sie sind doch förderlich.

Die Kiste diente höchstens als Tragetasche und war lange im Schrank platziert. Anders war es mit Lego. Davon war meine Tochter von Anfang an begeistert. Bis ich irgendwann vor paar Wochen meiner gelangweilten Tochter wieder die Bauklötze anbot. Diesmal war sie froh über mein Angebot.

Seit dem spiele ich öfter mit ihr zusammen und nutze die Gelegenheit ihr die Farben beizubringen. Sie kann sich auch selbst damit beschäftigen. Worüber ich sehr froh bin. Ich lobe sie für ihre kleinen Türme. Denn positive Verstärkung ist das beste Mittel zur Motivation.

Daraus habe ich gelernt, dass man nicht aufgeben und ein Spielzeug dem Kind ruhig öfter anbieten sollte. Jetzt stehen erst Mal die Legos in einer Ecke. Abwechslung tut den Kleinen einfach gut. Ein kleiner Tipp am Rande… Einfach mal Spielzeug zwei Wochen verstecken und dann rausholen.

Der Ausflug in die Bücherhalle


Wart ihr mit eurem Kind/ euren Kinder in der Bücherhalle?

Egal wie alt sie sind und welche Interessen die Kinder haben. Ich behaupte sie werden daran gefallen finden einen Ausflug in die Bücherhalle zu machen. Dort sind lange nicht mehr nur „langweilige“ Bücher zu finden. Zum einen  besteht in den meisten Bücherhallen einen vielfältiges Angebot an CDs,DVDs, Spielen, Zeitschriften und vielem weiteren. Das vielfältige Angebot und die Möglichkeiten, die die Öffentliche Bücherhalle bietet müsste allgemein bekannt sein. Zum anderen

Worauf viele Mütter vielleicht aber nicht kommen könnten. Von Babyalter an kann die Bücherhalle ein interessante Unternehmungsalternative für Mutter und Kind sein.

Da ich selber sehr gerne, die Bücherhalle besuche, habe ich sehr früh damit angefangen mit meiner Tochter in die Bücherhalle zu gehen. Besser gesagt habe ich sie als Baby immer mitgenommen.
Bis ich irgendwann ungefähr mit neun Montane schon gesehen habe, dass nicht nur ich sondern auch sie gefallen an den Bücherhallen besuchen findet.

Der Weg dort hin erweist sich bei gutem Wetter als ein schöner Spaziergang. An regnerischen Tagen fällt der Spaziergag aus, aber der Besuch in die Bücherhalle ist für mich eine gute alternative zum Spielplatz. Eventuell mag sich manch einer wundern, wie man die Bücherhalle mit dem Spielplatz vergleichen kann.
Aber die Bücherhallen in Hamburg, zu mindestens, die  ich kenne sind sehr kinderfreundlich.Die Bilderbücher, die Stofftiere, die Kindermöbel dort liebt meine Tochter. Es regte von Anfang an ihre Aufmerksamkeit an. Da ich ab ihrem dritten Monat schon mit ihr Bilderbücher anguckte, ist sie mit Büchern sehr vertraut. Schaut sich die gerne an.

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Dies ist unsere örtliche Bücherhalle. Ein wahres Erlebnis für Kinder ist sicherlich die Zentralbibliothek in der Innenstadt Hamburgs! Seit einigen Jahren ist in der Zentralbiblitothek eine Kinderbibliothek integriert. Ich bin wirklich begeistert::: Das ist keine Bibliothek mehr sondern eher ein Erlebnis-, Lern- und Spielraum.  Es ist wirklich sehr sehr schön gestaltet.  Die Kinder haben die Möglichkeit zu turnen, an Arbeitsplätzen zu sitzten. Es ist bunt und hell. Die Medien sind nach Themenfeldern geordnet und so gekennzeichnet, dass Kinder sich gut zurecht finden und orientieren können.

Überzeugt Euch durch die Bilder. Und, liebe Hamburger Mamis, am besten schnappt eure Kinder und schnell dahin! Das ist die beste Förderung der Kinder, die sogar spass machen kann!

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730 Tage als Mutter.Was verändert sich nach einem Kind?

Meine Tochter ist zwei Jahre alt geworden. Ein Grund für mich für ein Resümee der letzten
730 Tage als Mutter zu machen.

Was verändert sich nach einem Kind? Die Frage kann nur subjektiv beantwortet werden. Ich würde rückblickend sagen, dass sich sehr viel aber gleichzeitig auch sehr wenig verändert.
Die Antwort steckt in dir selbst. Sie kann vom Kind zu Kind sowie von Mutter zu Mutter ganz anders aussehen.Trotzdem gibt es sicherlich einige Punkte, bei denen sich die Antworten wohlmöglich treffen.

Das Zeitgefühl

Was sich ganz sicher verändert hat:  Das Gefühl, dass die Zeit viel schneller vergeht. Sie vergeht wirklich wie im Fluge. Gucke ich mir Bilder vom ersten Geburtstag meiner Tochter an, wunder ich mich, wie fix ein Jahr vergangen ist. Damals noch wackelig auf den Beinen,versuchte sie zu gehen. Entwickelt sie sich in einem Jahr zu einem kleinen Mädchen, welches reden, laufen, hüpfen und springen kann. Die übliche Entwicklung, die aus Mutteraugen aber trotzdem etwas ganz Besonderes darstellt.IMG_4598-2 Noch im Mutterleib, dann ein hilfloses Neugeborenes, schnell ein aufgewecktes Kleinkind.

An Kindern sieht man wie die Zeit vergeht. Das hab natürlich nicht ich erfunden oder als Erstes erkannt. Aber nun erlebe ich es! “ Kinder wie die Zeit vergeht!“ Es gibt sogar ein schönes Gedicht dazu, was ich euch an  dieser Stelle gerne verlinke. http://heinzschenk.com/14,0,kinder-wie-die-zeit-vergeht,index,0.html

 

Die Verantwortung

Die wichtigste Aufgabe und gleichzeitig die größte Veränderung ist meiner Meinung nach -die Verantwortung- . Verantwortung für das neue Leben, das eigene Kind zu übernehmen. Verantwortung umfasst viele Facetten des Lebens. Genau deswegen ist sie für mich die wichtigste Veränderung.

Verantwortung für das Kind zu haben reicht von der Ernährung, der finanziellen Versorgung,  der seelischen Fürsorge , bis zur Bildung und Erziehung des Kindes. Durch die Verantwortung entwickelt sich eine gewisse Reife und ein Zuwachs an Lebenserfahrung. Vielleicht wird man sogar ein wenig erwachsener. Man fühlt sich und sollte sich auch für so viel Neues verantwortlich fühlen. Ein Kind zu haben, Kinder zu haben ist eine Aufgabe für das ganze Leben. Egal wie alt das Kind oder die Kinder werden. So zu mindestens in meinen Augen.

Das besondere an dieser Lebensaufgabe ist, dass sie sehr dynamisch ist. Das spürt man bereits mit einem zwei Jährigem Kind. Die Zeit bis zur Vollendung ihres ersten Lebensjahres war anders als ihr zweites Lebensjahr. Und von Jahr zu Jahr werden die Herausforderungen und Aufgaben sich immer wieder ändern. Als ich im Buch „Erziehung ohne Frust und Tränen. Das liebevolle Elternbuch“ von Elisabeth Pantley folgenden Abschnitt las, konnte ich mich mit der Aussage vollkommen identizifieren:

 

“ Und kaum fühlen wir uns im Umgang mit dem Baby sicher und wohl, stellen wir fest, dass vieles dessen, was wir erlernt haben, sich nicht mehr auf ein sprechendes, laufendes Kleinkind anwenden lässt. Wir passen unseren Ansatz an – und sind erstaunt, wenn wir wenig später ein Vorschulkind vor uns haben. Dieses wird zum Schulkind zum Teenager.. macht irgendwann seinen Schulabschluss, fängt an zu studieren und ist erwachsen. Es gibt keinen <<Aus-Schalter>> (….)“ (Seite 13)

IMG_6803_Fotor_CollageIch bin erst beim Kleinkind und habe keine erwachsenen Kinder. Ich kann aber berichten, dass sich die Anforderungen, in einer so kurzen Zeit, sehr oft geänderten haben. Im ersten Jahr des Elterndaseins kann es sein, dass man sich durch sein ausgeprägtes Beschützerinstinkt wirklich fragwürdig verhält.
Vor allem in den ersten Wochen kontrolliert man in unregelmäßigen Abständen die Atmungen des Kindes, wenn es zu lange schläft. Springt bei jedem Weinen oder dem kleinsten Geräusch auf. Die kleinste räumliche Trennungen kann schwer fallen. Jede Entwicklung wird bemerkt und die Entwicklung wird dank Smartphone in über tausend Bildern festgehalten. Verrückt. Oder?
Naja wenigstens wird man mit der Zeit lockerer. Im zweiten Lebensjahr entwickelt sich das Kind weiter und somit gestaltet sich der Alltag anders. Einige Erfahrungen sind gesammelt und somit nimmt auch das übertriebene Beschützerverhalten ab. Es kommen aber nun andere Hürden, wie zum Beispiel das Trotzverhalten des Kindes.

Neben dem veränderten Zeitgefühl und der gewachsenen Verantwortung kommt ein weiter Punkt als Veränderung dazu, den ich „Glück und die Härten des Glücks“ nenne.

Glück und die Härten des Glücks

Ein Kind zu haben bringt sehr viel Glück mit sich. So ist es zu mindestens in den meisten Fällen. Ich betrachte Kinder zu bekommen als ein kleines Wunder und ein großes Geschenk von dem Schöpfer. Mit meiner Tochter fühle ich mich seltener allein, habe eine kleine Freundin und Spielkameraden dazu gewonnen. Im Alltag entwickeln sich viele witzige und freudige Momente. Und strahlende Kinderaugen stecken auch die Eltern mit Freude an.

Aber Kinder zu haben heisst aber nicht gleich das vollkommene Glück zu besitzen. Das wissen Eltern allzu gut.

Auf jeden Fall muss man eingestehen man ist gebundener, unflexibler. Öfter schlaflos und genervt. Hat eventuell weniger Zeit für Familie, Freunde und als Paar. Konnte man Karriere oder Freizeit ohne Kind „leichter“ planen ändert sich dies. Auch nach einem Kind ist noch alles möglich. Je nach Paar, Beruf usw. ist alles möglich. Es geht nur darum zu unterstreichen, dass nun ein sehr wichtiger Faktor /Einfluss im Leben dazu kommt, den man in fast allen Entscheidungen berücksichtigen muss.

Die Interessen ändern sich teilweise. Spielplatz und Kinderarzt stehen nun im Terminplan statt Café-oder Stadtbesuche. Zudem ist das Putzen und Kochen, die Umsorgung der Familie eventuell wichtiger als früher. Man trifft sich aus pragmatischen Gründen lieber mit Menschen, die gleichaltrige Kinder haben statt mit alten Jugendfreunden. Die Liste kann noch weitergehen.

Angelegenheiten,die vor dem Mutterdasein für sehr wichtig erklärt wurden, werden auf einmal total unwichtig. Und umgekehrt wird Unwichtiges total wichtig. Für mich hiess das, um ein konkretes Beispiel zu geben, dass ich es mit dem Referendariat nach dem Studium nicht so eilig habe. Ohne Kind wäre dies anders! Dann gibt es wiederum Sachen, die sich nicht ändern. Das sind zum Beispiel persönliche Ziele, Eigenschaften und Interessen, die man mit dem Mutterdasein oder Vaterdasein vereinbaren kann und irgendwie muss.

„Das Zusammenleben von Kindern ist oft begleitet von Arbeit, Verzicht, Sorgen, Diskussionen, Auseinandersetzungen und Streit. Es ist somit wichtig, auf diese „Härten des Glücks“ als Eltern gut vorbereitet zu sein. Umso mehr kann man dann die goldenen Momente genießen, wenn die Kinder zufrieden lächeln, uns auf den Schoß klettern, uns einen Gutenachtkuss geben.“ (Aus Starke Kinder brauchen Starke Eltern von Honkanen-Schoberth)

 Ich würde gerne wissen, was Ihr als größte Veränderung in eurem Leben, nach einem Kind, betrachtet?

 

 

 

Hilfe, mein Kind ist in der Trotzphase! Wenn dein Baby zum „Monster“ wird.

 

 

Heute haben mich mindestens zwei nahestehende Personen bemitleidet, weil meine Tochter so anstrengend sei. Die Blicke und das verlegene Lachen während meine Tochter schreibt sprachen Bänder.

Ja, das  stimmt. Es ist wirklich nicht leicht. Sie schreit sehr laut und aus dem tiefsten Herzen, zieht die beste beleidigte Miene und ist eine Weltmeisterin in „sich mit dem Po auf den Boden zu schlagen“. Wenn sie einmal in Fahrt ist, dann kann man ihr nichts mehr recht machen. Die sonst geliebten Dinge, wie Naschkram oder Spielzeuge, bringen überhaupt nichts.Zudem hat sie ein neues Hobby: Gegenstände rumschmeißen.

Kurz gefasst: Sie trotzt wie im Bilderbuch.

Dafür lacht und singt sie laut, freut sich mit den Worten „Ja, jippie, juhu!“
Sie ist einfach ein Sonnenschein, wie im Bilderbuch. Sie hat einfach Temperament. Sie ist selbstbewusst. Und das finde ich super.

Aber deswegen brauche ich kein Mitleid. Ich gehe ml davon aus, dass es vielen anderen Müttern genauso geht. Ich hoffe es jedenfalls. Denn irgendwie tröstet es einen.

Vor allem, wenn das eigene Kind im so genannten „Trotzalter“ ist, kann es sehr anstrengend für die Eltern werden. Gerade sind das Zahnen und die größten Entwicklungssprünge vorbei, überrollt die Trotzphase die Eltern. Eine Pause sein Ihnen nicht gegönnt.

Was ist die Trotzphase genau?

Mit der wachsenden motorischen Entwicklung und dem neuen Ich-Bewusstsein entwickeln Kleinkinder ab anderthalb Jahren immer mehr ihren eigenen Willen. Sie entdecken ihre Wünsche und Ziele. Diese Wünsche und Ziele sind natürlich nicht immer realisierbar und stimmen mit den Zielen der Eltern und der Umwelt nicht überein. Damit müssen die kleinen Rotznasen erst Mal lernen fertig zu werden.  Zudem kommt der wachsende Drang nach Selbstständigkeit. Selber essen, selber anziehen, selber machen. Wenn das alles nur auf Anhieb klappen würde! Wenn Schuhe oder Löffel rumfliegen, dann höchstwahrscheinlich aus Verzweiflung. Da nun „das Ich“ im Mittelpunkt steht, fällt es den Kindern außer all dem auch schwer mit anderen Kindern zu teilen. Ihre Schmerzgrenze ist im Allgemeinen sehr niedrig. Es kann laut werden! Je nach Temperament und Persönlichkeit kommt es immer mehr zu Wutanfällen, zum Weinen sowie zur Gespuse und Gehaue.

Nicht ohne Grund also wird diese Phase auch die „ kleine Pubertät“ genannt. Von der Trotzphase habe ich schon oft gehört aber von der kleinen Pubertät eher nicht. Doch nach eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass dieser Vergleich von Psychologen stimmt.

Bevor ich mich intensiver mit dem Thema befasst habe, dachte ich wirklich, ich habe mit der Erziehung meines Kindes schon nach zwei Jahren versagt. Warum gerade ich mehrfach Tante, Lehramts-Absolventin, die jahrelang mit Kindern und Jugendlichen zusammengearbeitet hat? Warum? Zum Glück waren dies flüchtige Gedanken. Dennoch sie kamen hoch. Die Erzieherin meiner Tochter machte mich darauf aufmerksam, dass die Trotzphase bei ihr beginnt. Folglich habe ich mich mit dem Thema befasst.

> Wie sollten Eltern reagieren?

„ Den Eltern kommt in dieser Situation nur die Rolle des stillen Beobachters und des unsichtbaren Schutzengels zu. Doch die Natur der Elternschaft fordert es gerade heraus, helfen und erklären zu wollen. Wenn Eltern dafür aber nur Gebrüll und Widerworte ernten, fühlen sie sich zurückgewiesen, ohnmächtig und hilflos. Besonders sind Situationen , in denen die Zeit drängt und das Kind streikt oder wenn Trotzanfälle in aller Öffentlichkeit stattfinden und Eltern denken, Beobachter können sie im besten Fall für inkompetent, im schlimmsten Fall für böse halten.“
(Das Trotzalter. Rat für Eltern in schwierigen Zeiten S.13)


Aus dem Buch „ Das Trotzalter“ von Gertrud Teusen und etlichen Internetplattformen sowie eigenen Erfahrungen

  1.  Wichtig ist nicht zu vergessen, dass das Kind nicht absichtlich trotzt. Es ist gar nicht fähig solche „schlechten Absichten“ zu pflegen. Diese Erkenntnis ist meiner Meinung nach, einer der wichtigsten Schritte.
  2. Den Alltag so unkompliziert wie möglich gestalten. Wenige Verbote aber klare Regeln aufstellen.Man kann sich die Frage stellen: Was sind als Mutter meine wichtigsten Prinzipien? Was ist weniger wichtig?! Die wichtigsten Prinzipien sind die Grundregeln, die konsequent eingehalten werden sollten. Bei weniger wichtigen Angelegenheiten sollte man immer Kompromissbereit sein. So sieht das Kleinkind, welches in diesem Alter vor allem durch Nachahmung dazu lernt, dass man nicht immer stur sein muss. Hier ist aber ganz wichtig (!) den Kompromiss vor dem Geschrei schon zu machen. Erst NEIN zu sagen und dann Nachzugeben ist taktisch falsch. Lieber vorher überlegen ob sich ein striktes nein lohnt.
  3. Den Alltag unkompliziert gestalten.Das heisst vorausschauend handeln. Wenn das Kind zum Beispiel nicht naschen darf sollte auch keine Schokolade in Sichtweite sein.
  4. Trösten oder einfach in Ruhe lassen statt schimpfen: Bei einem Wutanfall lass ich meine Tochter erstmal in Ruhe, dann versuche ich sie zu trösten. Häufig kommt es vor, dass sie nicht getröstet werden will. Nach einigen Minuten nimmt sie mein Angebot an.
  5. Ablenkung: Diese Methode klappt zwar nicht immer aber kann machmal schnell und einfach lenken.
  6. Gelassenheit: Mütter mit mehreren Kindern können das meistens besser als Neulinge, wie ich. Einfach ruhig zu bleiben und es mit Humor zu nehmen. Humor und gute Laune ist ansteckend. Deswegen habe ich mit der Zeit gelernt schon mein Kind morgens nach dem Aufwachen mit einem lächeln zu begrüßen. Den Tag über humorvoll und spaßig zu sein.
  7. Frische Luft und Bewegung: Man sollte sich eigentlich nicht wundern, wenn Kinder stundenlanges Einkaufen, lange Autofahrten oder das Dasein von ausschließlich Erwachsenen, die nur mit sich selbst beschäftigt sind, nicht mögen. Und in solchen Situationen streiken. Viel mehr mögen es die Kinder auf dem Spielplatz. Sie austoben lassen hat den Vorteil, dass sie ihre Energie verbrauchen.

Als Fazit möchte ich schildern, was ich daraus persönlich gelernt habe. Ein starkes Kind, auf das man stolz ist, hat eben auch einen starken Willen. Diese Herausforderung sollte man gerne annehmen. Der Vergleich mit vermeintlich ruhigeren Kindern sollte nicht gemacht werden.Stattdessen kann man sich vor Augen führen, dass jedes Kind eine eigene Persönlichkeit hat, die man akzeptieren sollte. Trotzdem heißt es nicht, dass man sein Kind nicht erziehen sollte.Den Eltern können und sollen die Persönlichkeit ihre Kinder formen. Das gelingt vor allem, wenn man selbst ein gutes Vorbild ist und eine allgemeine harmonische Atmosphäre in der Familie herrscht. Ich bin der Meinung, dass man Grenzen setzten muss. Die wichtige Frage ist nur WO und WIE?

Links:
> http://www.netmoms.de/magazin/kinder/erziehung/trotzphase-10-erziehungstipps/
> http://www.rund-ums-baby.de/trotz.htm

Gute Bücher sind gute Mittel gegen Gefühlschaos

Für alle Eltern, die nach einem Nachschlagwerk in Erziehungsfragen suchen.

Die abgebildeten Bücher kann man durchaus als absoluter Klassiker bezeichnen, die in jede Erstausstattung gehören. Und das nicht ohne Grund.
Ersichtlich wird dies zum einen an dem Verkaufserfolg dieser Bücher. Zum anderen findet man etliche Bezüge zu diesen Büchern in verschiedenen Erziehungsartikeln und Foren.

Gerade beim ersten Kind möchte ein Großteil der Eltern alles richtig machen.
Zwischen gut gemeinten Ratschlägen von Freunden, Verwandten, anderen Müttern sowie Nachbarn und den allgemeinen Informationsflut braucht man nicht zu letzt eine Orientierung, eine Meinung, die man sich selbst bildet. Aus eigener Erfahrung kann ich nur berichten, dass die Ratschläge meist gegensätzlich sind und die Informationen aus Literatur die Eltern -vor allem die Mutter- unter Druck setzten.
Als frisch gebackene Mutter steht man vor vielen Herausforderungen. Die körperliche Umstellung nach Schwangerschaft und Geburt. Damit verbunden die Hormone, das Stillen, die Schlaflosigkeit, die neue Rolle als Mutter… Die Liste kann lange weitergeführt werden.
Deswegen kann es vorkommen, dass man sich in diesem Gefühlschaos ratlos fühlt. In solchen Situationen können diese Bücher helfen, weil sie nicht von einer idealen Verhaltensweise oder festen Prinzipien ausgehen.
Vielmehr haben diese Bücher gemeinsam, die entwicklungsbedingten Verhaltensweise des Kindes aus wissenschaftlicher Sicht zu erklären. Sie gehen vom Kind aus.

Unabhängig ob man ab und an, an einem Gefühlschaos leidet oder nicht. Diese Bücher können allen Eltern helfen, da sie wirklich von der biologischen und geistigen Entwicklung des Kindes ausgehen und somit universelle Informationen geben.

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1. Babyjahre von Remo H. Largo

„Der erfahrene Kinderarzt Remo H. Largo hat mit seinem vollständig überarbeiteten Standardwerk ein Erziehungsbuch ganz anderer Art geschrieben: Er geht nicht von einer idealen Entwicklung oder festen Erziehungsprinzipien aus, sondern sieht das Kind so, wie es ist. Vor allem will er bei Eltern und Erziehern Verständnis wecken für die biologischen Voraussetzungen und die Vielfalt kindlichen Verhaltens. Dieses Buch ist längst ein Klassiker und gehört als das einzige Buch, das Eltern wirklichbrauchen, in jede Erstausstattung.“

Dieser Buchbeschreibung kann ich nur zustimmen. Der Kinderarzt überzeugt für mich mit seinen Argumentationen und Ausführungen. Er geht von zwei Grundideen aus. Jedes Kind ist anders, trotz dessen aber gibt es allgemeine, universelle körperliche und geistige Entwicklungsabläufe bei Kindern, die nachvollziehbar dargestellt erden. Bei Kenntnis dieser Abläufe können Eltern Kinder besser verstehen und fördern.
Der Autor erklärt alltagsnah und mitBeispielen aus seiner Praxis. Ich nehme ich den Autor dadurch als kompetenten Berater wahr.
Die Kapiteln sind nach Themen wie Beziehungsverhalten, Motorik und Wachstum aufgeteilt. Diese Themen sind wiederum in Altersstufen eingeteilt. So findet man als Leser das Thema, welches man gerade braucht.
2. Oje, ich wachse! von Hetty van de Rijt / Frans X. Plooij

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„Jedes Baby wächst nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Die Psychologen Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij haben herausgefunden, dass es während der ersten 14 Monate acht große Sprünge in der Entwicklung macht. Diese acht großen Entwicklungssprünge in der geistigen und körperlichen Entwicklung eines Babys gehen mit viel Unruhe und Geschrei einher und bringen Eltern zuweilen an den Rand der Verzweiflung. Da die Sprünge aber immer im gleichen Rhythmus erfolgen, sind sie vorhersehbar. Dieser Ratgeber zeigt, was während dieser Sprünge in Ihrem Baby vorgeht und wie Sie sich und Ihrem Kind helfen können, die herausfordernde Zeit der ersten 14 Lebensmonate gut zu überstehen. Das Buch für werdende junge Eltern – zur Einstimmung und zum Miterleben der wichtigsten Monate im Leben Ihres Kindes.“

Dieses Buch ist wirklich schon phänomenal. Zu dem Bestseller gibt es eine eigene Homepage und eine App! Was ist das Geheimnis des Erfolges?
Schon das Vorwort des Buches spricht der Mutter aus der Seele. Die Autoren schaffen es Empathie mit den Eltern zu bilden. Die Autoren beziehen sich zudem auf Ergebnisse auf Ergebnisse von der Hirnforschung und erklären die acht geistigen Sprünge eines Kindes in seinen ersten 14 Monaten.

Das Buch bietet laut Vorwort: Unterstützung in Tagen der Verunsicherung, Selbstvertrauen, Verständnis für Ihr Baby, Vorschläge, eine einzigartige Dokumentation der Entwicklung Ihres Babys.

Ich kann diese Verspechen ich nur bestätigen, weil sie im Verlauf des Buches erfüllt werden.

Beide Bücher würde ich dementsprechend allen interessierten Müttern ans Herz legen.

Ein weiterer Lesetipp ist eine kostenlose Broschüre ist „Das Baby. Information für Eltern über das erste Lebensjahr“ vom BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

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Diese tolle Broschüre, was ich als kleines Buch bezeichnen würde, kann man unter

http://www.bzga.de/infomaterialien/  kostenlos bestellen. Neben dieser Broschüre gibt es auf dieser Homepage zahlreiches, qualitatives Informationsmaterial.

Es lohnt sich rein zu schauen.

Glückskindsblog wünscht viel Spass dabei und verspricht,dass weitere Buchempfehlung z.B. Bücher für muslimische Mütter oder für andere Alterskategorien folgen!

 

Krank ist nicht gleich krank

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Letze Woche noch gefreut über die Sonne. Über den -hoffentlich- bald kommenden Frühling. Sofort mehr Spaziergänge und erste Frühlingsgefühle. Diese Woche krank im Bett.Nicht nur krank sondern wirklich schlimm krank.

Aber nicht nur auf den Ausmaß bezogen, ist krank nicht immer gleich krank. Auch im Mutterdasein ist man, so behaupte ich, einfach anders krank. Die Schmerzen, der Schnupfen, das Fieber, die Entzündung bleibt natürlich immer gleich.

Gewisse Unterschiede. Abends, man kann kaum schlucken. Die Mandel sind entzündet. Nicht nur dies. Schüttelfrost und Fieber. Und man denkt an den morgigen Tag und hofft ganz stark, dass man gesund wird. Damit man seinem Kind morgens die Windeln wechseln kann, Socken anziehen, frisch machen und was zu essen geben kann. Also das Mindeste. Man denkt an die Wäsche und an die chaotische Wohnung. Eine Mutter muss sie immer funktionieren? Nein, natürlich nicht. Dank Mann, Familie und Freunde müsste eine fiese kranke Woche zu überstehen sein.

Aber trotzdem. Jeden Abend habe ich gehofft am morgigen Tag für mein Kind wieder gesund zu sein. Um Suppe und gesundes Essen auf dem Tisch zu stellen. Um mich zu kümmern.

Und das ist es eben. Der Gewisse Unterschied. Krank ist nicht gleich krank wenn man Verantwortung für ein Kleinkind bzw. mehrere Kinder, eine Familie trägt.

Glückskindsblog wünscht allen Kranken eine schnelle Genesung und wünscht endlich mehr Sonne für alle herbei.